Weihnachten auf Sardinien kommt immer ziemlich plötzlich. Denn eigentlich ist noch Herbst. Das schwarze Schaf dackelt noch in bester Trekkingmontour durch die Landschaft.

Und dann sitzt es beim „Ichnusa danach“ bei Sonne und 17 Grad Lufttemperatur in einer Bar mit Außenplätzen und stellt fest: Huch! Ja, ist denn schon Weihnachten?!

Reden wir also darüber, wie gut eigentlich die Idee ist, Weihnachten auf Sardinien zu feiern. Was ist da alles, zwischen Schnickschnack und Beeehsinnlichkeit?

Weihnachten auf Sardinien? Gute Idee, meint das schwarze Schaf!

Weihnachten auf Sardinien? Machbar!

Das schwarze Schaf meint: gute Idee. Und zwar für drei Arten von Menschen:

  1. für Familien (vor allem mit sardischen Verwandten)
  2. für Weihnachtsmuffel
  3. für alle, die Besinnlichkeit suchen

Besonders 2 und 3 werden hier glücklich. Denn wer tatsächlich innerlich zur Ruhe kommen will, dem empfiehlt das schwarze Schaf dringend, Weihnachten auf Sardinien zu feiern. Oder eben auch nicht.

Wenn du unter Weihnachts-Overload leidest, Jingle Bells und Last Christmas nicht mehr hören kannst, und dem ganzen Lichter- und Lametta-Quatsch entfliehen willst, findest du in der Nicht-Saison auf Sardinien mit Sicherheit ein schönes Nichts / un bel niente. 

Wenn dir rote Farbtupfer vor blauem Himmel zu Weihnachten reichen, dann komm nach Sardinien!

Wenn dir rote Farbtupfer vor blauem Himmel zu Weihnachten reichen, dann komm nach Sardinien!

Die Insel macht es dir leicht, abzuschalten. Die Dunkelheit im Winter ist tief. Die Stille in der Landschaft ist beeindruckend.

Aber auch, um traditionelle Werte wieder zu entdecken und einen „Hauch von Damals“ zu erhaschen, ist die Insel bestens geeignet.

Weihnachten auf Sardinien: das kleine Ostern

Aber erst mal weg mit der Vorstellung, das Fest sei hier immens wichtig. Ist es nicht. Im Süden der Insel nennen sie es sogar nur das kleine Osterfest / sa paschixedda.

Kulturell passt das Weihnachtsfest tatsächlich eher in den Norden – schließlich wohnt der Weihnachtsmann auch in Lappland und die Rentiere gibt’s hier auch nicht.

Sonntägliche Adventsfeiern mit den dazu passenden Kränzen? Kennt man hier eher nicht. Da Sardinien keine Wälder hat, ist auch das mit dem Tannenbaum so eine Sache.

Insgesamt ist das Fest eh ein Familien- und Futter-Event. Wenn du also sardische Verwandtschaft hast, ist Weihnachten auf Sardinien mal eine gute Alternative.

So klein oder groß sie auch sein mag – Familie gehört hier zu Weihnachten. Und damit auch ein oder eher fünf Festessen, bei denen Kalorien keine Rolle spielen.

Weihnachtsessen: Neben dem klassischen Lamm gibt's auch so gute Sachen wie Fregola mit Languste

Weihnachtsessen: Neben dem klassischen Weihnachtslamm oder Porcetto (Spanferkel) gibt’s auch Wärmendes wie Fregola mit Languste

Bereits am 8. Dezember, dem Tag der unbefleckten Empfängnis Mariä, beginnen die Feierlichkeiten und der Baum wird geschmückt.

Aber das Schaf stellt sich eine Frage: Wo bitte, kommt die Tanne her, wenn die Insel doch ziemlich wenig Tannenwälder hat? Und wenn, dann nur solche, die zur Wiederaufforstung und sicher nicht als Weihnachtsbaum-Plantage dienen?

Vereinzelt findet man auf Sardinien noch Nadelbäume und Zapfen ...

Vereinzelt findet man auf Sardinien noch Nadelbäume und Zapfen …

Die Antwort finden wir im nächsten großen Supermarkt: Der Baum ist aus Plastik (mehr oder weniger schön). Viele Sarden verzichten auf einen Tannenbaum und schmücken einfach so die ganze Wohnung und das Haus.

So manch Palme oder Olivenbaum muss Kugeln und Lichterketten ertragen.

Schönheit ist oft Nebensache – den Kindern muss es Spaß machen, dann ist alles gut. Und wenn die mit schmücken dürfen, dann gute Nacht … Alles, was bunt ist und glitzert, ist gut.

Geschenke gibt’s natürlich auch. Wieder hauptsächlich für die Kinder / bambini. Sie packen am Morgen des 25. Dezember den gesammelten Schnickschnack aus – werden aber eigentlich während der gesamten Weihnachtszeit bis ins Endlose beschenkt.

Der Plastikwahn im Spielzeug- und Superheldenland ist der Horror, aber die Zwerge stehen drauf.

Aber auch alles heimelig-besinnliche ist aus Plastik. Aber das ist ja mittlerweile auch in Nordeuropa so. Könnte man ja mal drüber nachdenken: plastikfreies Weihnachten …

Der Weihnachtsmann ist tot!? Oder besoffen ... oder aus Plastik. Was ist nun am besten?!

Der Weihnachtswahn … äh, -mann! Natürlich wie alles aus Plastik …

Ende der Feierei ist erst mit der Hexe Befana, am 6. Januar (auch das eher was für die Bambini, auch da gibt’s nochmal Geschenke).

Aber, auch in Sardiniens ist der Supermarkt bereits ab Ende Oktober / Anfang November der Vorbote: Statt Spekulatius und Lebkuchen stapeln sich in Italien allerdings die Kartons mit Geschenken für die Kleinen und vor allem dem traditionellen Panettone.

Weihnachtsgebäck: Panettone und Dolci Sardi

Eigentlich ist der Panettone eine lombardische Spezialität, aber sie hat sich landes- und inselweit durchgesetzt.

Schwarzschaf-Tipp: Hier lohnt der ein oder andere Euro mehr, kaufe keinen vom Stapel. Auch den Panettone gibt es „artigianale“, sprich: handwerklich hergestellt vom Bäcker bzw. in der Pasticceria und ist hundertmal besser.

Super Plätzchenersatz: hausgemachte Dolci Sardi

Super Plätzchenersatz: hausgemachte Dolci Sardi

Wer (wie übrigens das schwarze Schaf) seine Schwierigkeiten mit dem Panettone hat, der freut sich vielleicht über die ein oder anderen Dolci Sardi / sardisches Gebäck, das mit Früchten oder Weihnachts-Aroma daherkommt.

Dolci sardi wie Pane e Saba, Arantzada, Pardulas, Caschettas oder Gateau sardo sind ein veritabler Plätzchen-Ersatz!

Weihnachten auf Sardinien: wo am besten?

Wer eher Winter statt Weihnachten braucht, und die sardischen Traditionen schätzt, findet das am ehesten im Gennargentu.

Die Temperaturen sind hier deutlich niedriger als in den Küstenregionen. Aber auf der gesamten Insel gilt: Sobald die Sonne weg ist, ist Bibberalarm. Zum Reisegepäck im Winter gehören unbedingt warme Jacke, Pulli, Socken, Schuhe.

Schnee gibt’s zwar auch in den sardischen Bergen im Dezember nur ausnahmsweise (schneesicherste Zeit & Ort: im Februar, im Gennargentu), aber wenn dann ist verkehrstechnisch Geduld angesagt. Denk an die Winterreifenpflicht (inselweit ab 15. November) – das hat in den Bergen durchaus Sinn.

Gezuckerte Landschaft am Monte Spanu

Gezuckerte Landschaft am Monte Spanu

Schon ein bisschen Puderzucker auf der Landschaft und auf den alten Häusern lässt definitiv Weihnachtsstimmung aufkommen. Die ein oder andere im Garten oder vor der Kirche aufgebaute Krippe tut ein Übriges.

Die letzten Herbstfeste sind eine sichere Bank: ob Fonni oder Teti, Orune oder Ovodda. Irgendetwas wärmendes, Hochprozentiges findest du dort sicher. Hübsch sind zur Winterzeit auch Gadoni, Seui, Aritzo und Belvì.

Spezielle Empfehlung für Fonni: Das Herbstfest ist hier wirklich eher ein Winterfest. Das schwarze Schaf entdeckt Weihnachten an ein paar Ecken. Da ist ein Esel, wie wundervoll!

Esel auf dem Herbstfest in Fonni, etwas skeptisch

Esel auf dem Herbstfest in Fonni, etwas skeptisch

Eine liebevoll gestaltete Krippe am Ortseingang. Und ein mannshoher Aufblas-Weihnachtsmann. Eine Eisbahn. Die wilden Figuren Urthos und Buttudos. Und dazu all die guten kulinarischen Spezialitäten! Tipp: Hotel oder B&B frühzeitig reservieren.

Weihnachtliche Gefühle kommen auch in kleineren, hübschen Orten auf.

Alles ist noch sehr familiär und hemdsärmelig. Und du bist ganz ganz nah an Land und Leuten: in Aggius oder Tempio, in Oliena oder Dorgali, in Nuoro oder Orosei, in Abbasanta oder Ghilarza, in Guspini oder Arbus, in Bosa oder Cuglieri hast du deine Ruhe.

Weihnachtliche Städtereise

Nächste gute Adresse ist die Inselhauptstadt Cagliari. Ein Wochenende ist schon fast zu kurz, um die Stadt in ihrer weihnachtlichen Schönheit zu entdecken.

Das Kaufhaus La Rinascente lässt es sich nicht nehmen, seine mehrstöckige Fassade in ein Lichtermeer zu verwandeln.

La rinascente in Cagliari

La rinascente in Cagliari

In Cagliari findest du in den kleinen Bottegas auch richtig schöne sardische Weihnachtsgeschenke.

Die Stadt hat am Piazza Yenne und in einer Nebenstraße des Corso Vittorio Emanuele auch einen kleinen Mercatino di Natale / Weihnachtsmarkt (eigentlich der einzige auf der Insel, der den Namen wirklich verdient).

Klein aber fein: Weihnachtsmarkt in Cagliari

Klein aber fein: Weihnachtsmarkt in Cagliari

Olbia hat im Stadtzentrum ein paar Stände aufgebaut – das Angebot ist nicht vergleichbar mit nordeuropäischen Märkten, aber immerhin.

Golfo Aranci hat sich übrigens die Geschichte ausgedacht, dass der Weihnachtsmann / Babbo Natale in seinem Sommerhaus am Meer die Wunschzettel entgegen nimmt und sogar ein Verkehrsschild dafür aufgestellt. Möglich ist alles.

Auch Alghero hat vom 8. Dezember bis 6. Januar ein Villaggio di Natale / Weihnachtsdorf aufgebaut, mit Weihnachtsmann und Elfen. Das Motto „Alguer Family Christmas“ erhellt allerdings, für wen das gemacht ist: für Familien mit Kindern. Basteln und Spielen – viel mehr ist nicht.

Eisbahn in Fonni

Eisbahn in Fonni

Hier und da werden Eisbahnen aufgebaut. Während Kinder und Teenies das Unmögliche tun: auf einer Mittelmeer-Insel Schlittschuh laufen, wärmen sich die Erwachsenen am Rand mit Wein und Mirto.

Aber: kalt! Denn eine ganz wichtige Weihnachts-Zutat fehlt auf den sardischen Weihnachtsmärkten: „Erwachsenes“ wie Glühwein mit Schuss ist partout nicht zu finden.

Einige finden das eine gute Nachricht. Und weils im Dezember oft noch relativ warm ist, tut’s in Cagliari heute auch mal der Prosecco-Stand.

Geht auch: Prosecco zu Weihnachten

Geht auch: Prosecco zu Weihnachten

Das schwarze Schaf – bekennender Glüh-Fan – findet das spätestens ab dem 1. Advent, wenn die ersten Fotos von Weihnachtsmärkten aus der (Ex-)Heimat auf facebook gepostet werden, natürlich eine mittelschwere Katastrophe!

Weihnachten ohne Glüh – wie soll das gehen?

Glühwein: ein schwarzschafiges Rettungs-Rezept

Auf Sardinien ist alles naturgemäß sehr schön, aber der Cannonau bleibt kalt (das ist auch gut so, warm schmeckt der nämlich nicht).

Das schwarze Schaf überlegt also schon, im nächsten Jahr einen mobilen Glühwein-Tingeltangel-Stand aufzumachen. Im Zweifel halt nur für sich selbst. Hausgemacht natürlich, es hätte schon alles parat.

Glühwein, hausgemacht aus sardischen Zutaten

Glühwein, hausgemacht aus sardischen Zutaten

Hier das schwarzschafige Glühwein-Rezept mit sardischen Zutaten:

  • 1 Flasche Rotwein (am besten Carignano oder Monica di Sardegna)
  • 4-5 Nelken / Chiodi di Garofano
  • 3 süße Orangen / arance dolce (zwei auspressen, die andere stückeln und miterhitzen)
  • Mirtillo-Beeren (gern vorher ein paar Tage in Rum eingelegt)
  • Zucker oder Fruchtsaft (je nach Wein und Geschmack, das Schaf verzichtet ganz darauf, ihm reichen die Orangen)
  • Zimt / Cannella (am besten als Stange)

Laaaaaaangsam erhitzen und darauf achten, dass das ganze nicht sprudelnd kocht, sondern nur heiß wird.

Ab in die Thermoskanne – fertig ist das perfekte Winter-Ausflugsgetränk.

Wärmende Alternativen

Falls es doch kalt ist, gibt es auf Sardinien Alternativen. Und die Insel ist immer für eine Überraschung gut!

Sardinien kann auch kalt: Orangen im Schnee

In einer Bar in Aritzo fragten wir nach einem Glühwein / vino caldo. Erst wurde man komisch beäugt. Als man meinte, jaja, das sei ernst gemeint, überlegte der Barista kurz und erhitzte dann mit dem Milchaufschäumer der Espressomaschine schnell einen Hauswein. Dazu gab’s einen Schnitzer Orange – fertig!

Das schwarze Schaf schaute etwas perplex, aber am Ende war der auch nicht viel schlechter als so mancher Industrie-Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt …

Wer wirklich keinen Glühwein mag, findet andere Alternativen: Die meisten Barista können einen Punsch zubereiten – der ist dann aus frisch gepresster Zitrone (oder Orange), Zucker, Wasser und irgendetwas Hochprozentigem.

Die moderne Variante heißt „Hot Aperol“, da wird wieder der Milchaufschäumer bemüht.

Einen Irish Coffee kriegen viele auch noch hin (wobei nicht jede Bar Sahne parat hat) und eine cioccolata calda / heiße Schokolade (mit oder ohne Rum) hat auch noch jeden gewärmt.

Weihnachten auf Sardinien: back to the roots

Genug gesoffen. Jetzt geht’s ins Eingemachte: Das schwarze Schaf will Weihnachten finden.

Immerhin war es ja im Vorderorient, dass die Hirten vor über 2000 Jahren auf dem Feld ihre Schafe weideten – gleich um die Ecke quasi! Sicher war es im Dezember noch warm, so dass sie überhaupt draußen sein konnten. Sicher schien die Sonne!

Aus diesem Blickwinkel machen Schafe rund um Weihnachten auf Sardinien wirklich alles sehr heimelig und beeehsinnlich!

Schafe zwischen Mamoiada und Orgosolo: so ähnlich war das damals in Bethlehem wohl auch

Schafe zwischen Mamoiada und Orgosolo: so ähnlich war das damals in Bethlehem wohl auch

Und irgendwie wirkt Weihnachten plötzlich gar nicht mehr deplatziert in der wärmenden Sonne. Im Gegenteil. Der Sinn von Weihnachten ist ja nicht Schnee und Lametta. Sondern etwas viel Tieferes. Irgendetwas im Schaf sagt: Das ist hier längst nicht alles.

Was sucht es eigentlich? Die Weihnachtsfrage, die Sinnfrage taucht auf.

Jetzt aber wirklich: Beeehsinnlichkeit!

Ortswechsel: Der kalte Nordwestwind Maestrale weht, die Sonne scheint. Perfekt für einen Tag am Meer!

Hä? Nein, nicht zum Baden. Für einen langen Strandspaziergang, warm eingepackt die frische Salzluft einatmen hilft sogar bei einer aufkommenden Erkältung.

Lange Strände für ausgedehnte Denk-Spaziergänge hat Sardinien genug, hier nur eine Auswahl:

  • Im Norden: Valledoria, Rena Majore, Porto Pollo, sogar Platamona ist im Winter richtig schön.
  • Im Osten sind La Cinta, Budoni oder gar die Costa Rei jetzt ganz und gar frei von Touristen.
  • Im Westen wird es richtig traumhaft und wild: Is Arutas, Mari Ermi, Piscinas, Scivu Funtana Meiga …
  • Im Süden Porto Pino, Porto Botte, Chia, der Poetto bei Cagliari und Quartu, Simius …
Denk-Spaziergang in Porto Pollo

Denk-Spaziergang in Porto Pollo

Schwarzschaf-Tipp: Wind- und Kitesurfer finden im Dezember auf Sardinien auch noch traumhafte Bedingungen!

Kein Weihnachten ohne Nachdenken. Über gestern, über heute, über morgen. Die drei Geister der Weihnacht kann man sich auch selbst einladen.

Doch, einmal im Jahr – mindestens – tut das gut. Über sich selbst und all die anderen zu grübeln. Wünsche. Woher komm ich, wohin geh ich. Was ist geschehen, was soll geschehen?

Der unphilsophische Geselle kann das natürlich kurz halten und beim Trekking (z. B. auf dem Sentiero dei cinque faraglioni bei Nebida im Südwesten oder auf dem Küstenpfad zur Cala Luna) innehalten und eine Stunde in das Selbst gucken.

Kirchenfenster mit Sardin in Tracht und Nuraghe

Kirchenfenster mit Sardin in Tracht und Nuraghe

Wer auch noch religiöse Gedanken entwickeln mag, dem sei empfohlen zur nächsten kleinen, unbenutzten Kirche irgendwo auf dem Land zu fahren – sehr schön die kleine Kirche oben am Castello Balaiana in der Nähe von Luogosanto.

Da kann man sich auch mal überlegen, ob man in unserer schwierigen Zeit eigentlich noch genug Nächstenliebe in sich trägt, um sich Christ nennen zu dürfen.

Für Meditation und die ganz tiefen Gedanken ist eine ganz einsame und stille Region empfehlenswert – zum Beispiel Sa Stiddiosa in der Barbagia di Seulo im südlichen Gennargentu. Weite und Stille können sehr inspirierend sein.

Auszeit pur: Regenerieren in der sardischen Einsamkeit

Auszeit pur: Regenerieren in der sardischen Einsamkeit

Jedenfalls ist das schwarze Schaf hier dem Sinn von Weihnachten einen ordentlichen Schritt näher gekommen.

Weihnachten duftet nach Whisky

Die schönste Zutat Sardiniens zu Weihnachten ist allerdings der Kamingeruch. Ein Hauch von schottischem Whisky wabert durch fast jedes Dorf …

Das schwarze Schaf hält seine Nase in die Luft, die von den rauchigen Schwaden der Kamine herüber weht. Da verbrennen über viele Jahre gewachsene Bäume, getränkt mit den Aromen der Insel.

Sie produzieren einen so urigen, so heimeligen Geruch, der für mich, seit ich hier lebe, untrennbar mit Weihnachten verbunden ist.

Ich wünsche allen Lesern, dass auch sie ihr ganz persönliches Weihnachtsgefühl auf Sardinien, oder wo auch immer sie gerade sein mögen, finden.

Und der Welt ganz viel Liebe. Denn das ist, was wir jetzt brauchen. Weihnachten ist wichtiger denn je.

Schöne Weihnachten, Buon Natale – und kommt alle gut ins neue Jahr!

Frohe Weihnachten für alle Schafe!

Frohe Weihnachten für alle Schafe! (Foto: Michelangelo Zanda, Desulo – Buon Natale!)

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