Der traditionelle Maskenkarneval auf Sardinien verlangt deine ganze, fortgeschrittene Reisekompetenz. Denn das hat weder mit Schunkeln, Tigerkostümen und Büttenreden, noch mit Strand, Cocktail und Sonne zu tun. Ach, eigentlich ist alles, was du hier siehst, jenseits des “Normalen”.

Oder sagen wir lieber, des “Bekannten”. Obwohl … auch falsch. Denn eigentlich ist ja alles bekannt, nur in einer anderen Form. Es geht immer irgendwie um Leben und Sterben, um Gut und Böse, um Sommer und Winter, um Fruchtbarkeit und Niedergang – speziell mit Blick auf das Landleben und auf das schwierige Dasein als Hirte, Viehhalter, Landwirt.

Dir begegnen Viehglocken, Tierfelle, Knochen, Tierköpfe … und viele andere seltsame Dinge, die – bei genauerem Hinsehen – durchaus Sinn ergeben, aber sich nicht jedem zarten Gemüt sofort erschließen.

Das alles mit Ursprüngen in antiken Zeiten und in einer Inselwelt, die vom luxuriösen Strandurlaub so weit entfernt war, wie nur irgendwas.

Das schwarze Schaf nimmt dich mit auf einen kleinen Streifzug durch die Vielfalt des sardischen Karnevals, und lädt dich ein, selbst zu entdecken, was es mit den einzelnen Masken auf sich hat!

Eine spannende Reise zu den Ursprüngen und der Kultur Sardiniens wartet auf dich!

(Die nachfolgenden Videos sind von unserem Instagram-Account eingebettet – falls das hier und da mal zickt, könnt ihr auch direkt dort stöbern und schauen: www.instagram.com/pecoraneraeu – toll für vielfältige Eindrücke ist aber auch der Hashtag #carnevalesardo 🙂

Boes e Merdules, Ottana

Mamuthones & Issohadores, Mamoiada

Cambas de Linna, Guspini

Su Battileddu, Lula

Artikel auf pecora-nera: Su Battileddu und der Karneval von Lula: Nichts für zarte Gemüter

Su Boi e Su Omadori, Escalaplano

Sos Tamburinos, Gavoi

Hier als Tanz rund um die Trommeln – in Gavoi ist zuvor ein herrliches Treiben mit Trommlern, die im ganzen (hübschen!) Dorf Lärm machen 🙂

Pentolaccia a Cavallo, Benetutti

Reiterfeste spielen auf Sardinien eine große Rolle. Bei der Pentolaccia in Benetutti müssen Blumentöpfe zerdeppert werden.

Die meisten Reiterfeste sind übrigens an der Westküste Sardiniens, die beiden berühmtesten:

Su Bundhu, Orani

Mamutzones, Samugheo

Und manchmal wir auch einfach mitten auf dem Platz gesungen, hier die “Urthos e Buttudos” aus Fonni:

In jedem Fall ist der sardische Karneval mit all seiner erstaunlichen Vielfalt echt eine Reise nach Sardinien in der Nebensaison wert!

Ich bin Nicole, auch bekannt als »das schwarze Schaf auf Sardinien« (italienisch: pecora nera) und Gründerin dieses Blogs. Hier berichte ich von meinen Streifzügen im ganzen Jahr auf, durch und rund Sardinien. Im »richtigen Leben« bin ich Beraterin für Kommunikation und Tourismus sowie Content Creator.

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