Für mich eine der spannendsten, archäologischen Stätten auf Sardinien ist keiner der berühmten Nuraghen, sondern Su Tempiesu in Orune. Ein Brunnentempel / tempio a pozzo, errichtet über einer heiligen Quelle / fonte sacra, die aus der dahinter-darunter liegenden Felswand austritt. Diese wurde von den antiken Bewohnern kanalisiert und nutzbar gemacht.

Aber noch weit mehr als das: Die Quelle diente dem Wasserkult / culto dell’acqua auf Sardinien und Su Tempiesu gilt als eine der wichtigsten heiligen Stätten.

Quellen oder Wasser galt den Sarden per se als heilig. Es war nicht nur ein praktisches Element für Erde, Mensch und Tier, sondern wurde vielmehr als die Quelle allen Lebens angesehen. In weit vorchristlicher Zeit vermutete man gar eine verborgene, unterirdische Wasserwelt und eine Naturgottheit, die über Quellen mit der Welt an der Oberfläche in Verbindung trat.

Erbaut für den Wasserkult auf Sardinien: Su Tempiesu

Zur Verehrung des Wassers und zur Versöhnung mit dieser Gottheit und zwecks Fürbitten und Segnungen wurden einige Quellen mit einer Struktur umbaut. Um diese Bauwerke entwickelte sich in der späten Bronzezeit ein religiöser Wasserkult, der auf unterschiedliche Weise gepflegt wurde. Zum Kult von Su Tempiesu gleich mehr.

Die Quelle selbst scheint zwar relativ still und tritt – je nach Jahreszeit und Regen – in unterschiedlicher Stärke aus.

Sie ist seit Jahrtausenden aktiv, bis heute. Und war in einer Zeit, in der der Mensch kaum in den Lauf der Natur eingegriffen hat, vermutlich um einiges ergiebiger. Wofür auch der besondere Bau und die Nutzung als religiöse Stätte sprechen.

Die inneren vier Stufen von Su Tempiesu sind immer überflutet. Das Wasser tritt über einen kleinen Kanal aus und wird über die davor liegende Fläche und durch die umgebende Mauer geleitet. Ein weiterer Kanal leitet es den Hang hinunter, wo es je nach Regenfällen auch einen Teich bildet und letztlich einen kleinen Fluss und mit ihm das vor ihm liegende Tal speist.

Es ist anzunehmen, dass sich Menschen hier zu religiösen Handlungen versammelten. Vermutlich nahmen sie auch das Wasser auf, um damit zu ihren Gärten und Tieren zurückzukehren und die Segnung auf das eigene Land zu tragen.

Der Kultplatz vor dem Tempel

Apropos eigenes Land:

Verschüttet und wiederentdeckt

Entdeckt wurde Su Tempiesu im Jahr 1953. Die Familie Sanna aus Orune wollte an dem unzugänglichen Hang in der Gegend, die an den Hängen Terrassen für einen Obst- und Gemüsegarten anlegen. Bei den Arbeiten stießen sie auf die präzise gearbeiteten Steinquader.

Ahnend, dass dies kein normales Gebäude war, benachrichtigten sie die zuständigen Behörden, die noch im gleichen Jahr den Beginn der Ausgrabungen veranlassten. Weitere Ausgrabungen fanden 1984 statt, 1986 wurde das Bauwerk restauriert.

Das Bauwerk stammt aus der nuraghischen Kultur, die in der Bronzezeit zwischen 1600 und 800 vor unserer Zeit blühte. Der Bau von Su Tempiesu wurde etwa 1300 v.u.Z. begonnen. Der Tempel hat bis zum Beginn der Eisenzeit um 900 vor Christus weitere Veränderungen erfahren.

Genutzt wurde Su Tempiesu als kulturelle und religiöse Stätte vermutlich bis etwa 700 vor unserer Zeit – bis ein Erdrutsch den Tempel verschüttete.

Gut für uns, denn so blieb die ursprünglich knapp sieben Meter hohe hausähnliche Struktur aus Trachyt- und Basaltquadern bis auf den Dachgiebel intakt. sowie vor Verfall und Degeneration und die darin befindlichen Werte vor Räubern geschützt.

Was übrigens ähnlich klingt – Tempel / tempio und Su Tempiesu – ist einigen Quellen zufolge anderen, jüngeren Ursprungs: Ein Mann aus der Stadt Tempio soll im 19. Jahrhundert den Wald in diesem Tal zur Kohlegewinnung abgeholzt und dem Tal damit ein neues Gesicht verschafft haben. Daraufhin gab man diesem Ort seinen Namen (ähnlich wie Romanzesu erst Jahrhunderte später nach den Römern benannt wurde).

Die Einheimischen nennen das Tal heute Sa Costa de sa Binza – was wiederum auf einen Weinhang hindeutet, von dem aber nichts mehr sichtbar ist, wenn es ihn denn mal gegeben haben sollte.

Ein ganz besonderes Bauwerk

Su Tempiesu ist unter den sardischen Brunnenheiligtümern (eine kleine Liste findest du weiter unten im Artikel) in mehrfacher Hinsicht einzigartig.

Zunächst die Lage: Der Tempel steht abgeschieden an einem steilen, schwer zugänglichen Hang. Die meisten heute bekannten Brunnentempel sind leichter zugänglich und gehörten zu einer (nuraghischen) Siedlung, wie zum Beispiel im Fall des Complesso nuragico Noddule bei Nuoro.

Wer Su Tempiesu sehen will, hat selbst heutzutage noch ein wenig Aufwand zu betreiben: Zunächst fährst du rund 15 Kilometer ab der Schnellstraße (die es damals natürlich nicht gab) über Serpentinen nach Orune auf 745 Metern über dem Meer. Dann noch mehrere Kilometer außerhalb über eine etwas abgehalfterte, mit den obligatorischen Schlaglöchern versehene Nebenstraße bis zu dem engen Tal.

Theoretisch ist der Tempel dann wenige Höhenmeter unterhalb des Parkplatzes. Praktisch steht dir dank der Aufwertung des Gebietes durch den lokalen Kulturverein noch eine etwa halbstündige, leichte Wanderung über befestigte Wege bevor.

Damals war das – ohne Auto, Schilder, Wege und Straßen – um einiges mühsamer.

Orune, auf 745 Metern gelegen – Su Tempiesu liegt in einem Tal etwa 5 Kilometer hinter dem Dorf

Zweites Unikum: Die hausähnliche, hohe Struktur und die eher un-nuraghische Bauweise mit behauenen, akkuraten Quadern. Viele der Brunnentempel auf Sardinien wurden flach auf die Böden gebaut, dort wo auf Feldern das Wasser austrat – siehe Santa Cristina bei Paulilatino. Und hier finden wir diese erhöhte Struktur auch noch gut sieben Meter hoch – und sehr gut erhalten.

Mauer- und Dachbauwerke gibt es ansonsten nur selten, z. B. noch bei Is Pirois bei Villaputzu (aber deutlich roher mit naturbelassenen, unbearbeiteten Felsen gebaut). Die behauenen Trachytsteine stammen zudem nicht aus der direkten Umgebung von Orune, sondern wurden aus Gegenden vulkanischen Ursprungs heran transportiert (möglicherweise aus Dorgali).

Der rote Trachyt wurde aus anderen Regionen Sardiniens heran transportiert

Dritte Besonderheit ist der Giebel. Er fehlt zwar dem Bauwerk – es sind nur noch zwei runde Querbögen am Bauwerk erhalten – aber wurde gefunden: Ein pyramidaler, aus einem Stück gehauener Block, der bei dem Erdrutsch zerbrochen und verstreut wurde. Bei den Ausgrabungen fand man auch dessen Schlussstein zusammen mit 20 Bronzeschwertern, die ursprünglich mit Bleinägeln daran befestigt waren.

Der Dreiecksgiebel fehlt – wurde aber mit dem Schlussstein gefunden, und mit ihm 20 Bronzeschwerter

Schwerter gehörten üblicherweise nicht zu Fundstücken in Tempeln aus dieser Zeit. Die nuraghische Kultur galt grundsätzlich als friedlich. Sie gaben den Archäologen (die Ausgrabungen wurden geleitet von einem Studenten des berühmten Giovanni Lilliu, der Su Nuraxi in Barumini entdeckte) also durchaus Rätsel auf.

Doch in der ausklingenden Bronzezeit war Sardinien als strategischer See- und Handelsposten für andere Völker aus dem Mittelmeerraum interessant geworden. Die Nuraghier begannen selbst Handel zu treiben und standen damit gleichzeitig einem kulturellen Wandel gegenüber.

Offensichtlich begannen auch sie, ihre Stärke zu demonstrieren und ihre Werte zu schützen. Das wird auch aus dem Bau von wehrhaften Nuraghen in dieser Zeit ersichtlich.

Der Wasserkult um eine Naturgottheit

Die Ausführung des Bauwerks spricht allerdings dafür, dass hier auch wichtige religiöse Handlungen vorgenommen wurden.

In Räumen neben und unter dem Becken wurden zahlreiche Bronzegegenstände wie Schwerter, Knöpfe, Armbänder, Ketten, Ringe, Votivschwerter und eine Vielzahl kleiner Bronzeskulpturen gefunden. Darunter eine Figur, die den Umhang und Stab eines Stammesfürsten trug. Su Tempiesu wurde offensichtlich von wichtigen und wohlhabenden Persönlichkeiten frequentiert.

Am Boden der Quelle sind Kreis und Dreieck eingemeißelt – oft eine Symbolik für Himmel und Erde, hier vielleicht für die Welt über und die unter der Erde. Zusammen mit der quadratischen Form können sie auch für die Elemente Luft, Wasser und Erde stehen.

Außerdem soll sich im Inneren ein eingelassener Quader befinden, der ein Gesicht zeigt, in das die Züge der Gottheit eingemeißelt sind: der Bogen der Augenbrauen und eine ausgeprägte Nase. Das erinnert mich wiederum direkt an die Gravuren in den Menhiren, die ich in Laconi gesehen habe.

Einige gefundene Steine des Daches sollen zudem runde Formen haben, die an Brüste einer Muttergottheit / Dea Madre erinnerten.

Da man allerdings das Innere des Tempels nicht betreten kann und darf (einige Hohlräume wurden allerdings per Ultraschall identifiziert und bei den Ausgrabungen untersucht), bleibt das für mich heute unsichtbar.

Die vier Stufen hinab zur Quelle

Speziell die im Tempel entdeckten Fundstücke wie Schmuck und Bronzegegenstände und kleine Skulpturen deuten auf eine Nutzung durch Priester hin. Oder vielmehr durch eine Priesterin / sacerdotessa, denn Sardinien war zu jener Zeit tief matriarchalisch geprägt.

Man rekonstruierte, dass die kleinen Bronzestatuen / bronzetti als Symbol in die vorhandenen Nischen des Tempels gestellt wurden und eine Priesterin Kontakt mit den Wassergottheiten aufnahm.

Auch die seitlichen Einfriedungen zum Abstellen von Votiv- und Opfergaben („ex voto“) und der enge Raum vor der nur vierstufigen Einfassung der Quelle sprechen dafür, dass der Zugang immer nur einzelnen Gläubigen gestattet war – oder eben einer Person, die die Kulthandlungen ausführte, wie der Priesterin.

Mit den Statuetten sollte den Göttern für etwas gedankt oder etwas von ihnen erbeten werden – in der Regel ging es um Dinge, die auch mit Wasser zusammenhingen, z. B. die Reinigung nach einer überstandenen Krankheit oder anderen Übels, die Bitte um Regen in trockenen Zeiten oder der Dank für eine gute Ernte. Aber auch Erfolg bei der Jagd oder die Bitte um Erkenntnis und Weisheit für wichtige Entscheidungen in Stammesangelegenheiten waren Themen (oft bildeten die Bronzen symbolisch ab, worum gebeten wurde).

Vielleicht ist die Umfriedung der Rest einer Kuppel, ähnlich der nuraghischen Bauweise

Noch mehr Brunnenheiligtümer

Inselweit sind Bauwerke für den Wasserkult verstreut, mehr oder weniger gut erhalten. Brunnenheiligtümer, wie Brunnentempel und Bauwerke zum Wasserkult und Wallfahrtsorten für Pilger aus dem gesamten westlichen Mittelmeerraum findest du zum Beispiel in:

Das Einfassen von Quellen und das Errichten von Brunnen ist natürlich keine sardische Erfindung und war selbst in der Bronzezeit keine Weltneuheit. Und auch die Verehrung von Naturgottheiten nicht. So finden wir Brunnenheiligtümer, die den vorgenannten ähnlich sind, z. B. auch in Bulgarien.

Möglich aber, dass die Nuraghier ihren Wasserkult über das Meer hinaus auch in andere Länder getragen haben. Oder ihn von anderen Kulturen übernommen haben. Reisen bildet ja bekanntlich, ob nun in die eine oder andere Richtung.

So oder so: Su Tempiesu gehört mit Sicherheit zu den schönsten der Brunnentempel und seine Architektur sucht bis heute nach Äquivalenten. Zumindest auf Sardinien hat man keine gefunden.

Su Tempiesu heute: ein botanisch-faunistisch-kultureller Lernpfad

Wer Archäologie doch eher unspannend findet, kann Su Tempiesu auch als kleine Natur- und Kulturwanderung begreifen: Der Pfad hinunter und wieder hinauf erlaubt dir, Sardiniens Tier- und Pflanzenwelt näher kennenzulernen.

Man hat einen botanischen und einen faunistischen Pfad gestaltet, der dem aufmerksamen Wanderer 20-30 Minuten Laufzeit beschert – die sich natürlich lohnen. Die Schilder sind in natürlichen Materialien, nämlich aus Holz und Kork gefertigt und liebevoll gestaltet.

Auf dem Rückweg kommst du zudem an der Rekonstruktion einer nuraghischen Rundhütte vorbei – mit einer zentralen Feuerstelle in der Mitte, wichtig für den Zusammenhalt der Gemeinschaft und ein Raum, in dem sich der Stamm traf, um sich zu beraten.

Auf dem Hin- und Rückweg steht auch jeweils eine Pinetta / Hirtenhütte, die dir einen kleinen Einblick in das Leben der Menschen geben. Denn in diesem Teil Sardiniens waren die Menschen Hirten und du kannst Zeugnisse ihrer alten, naturverbundenen Kultur bestaunen – vom Kessel in dem Schafskäse und Ricotta bereitet wurden bis zu den Tischen und Sitzen aus der Schale der Korkeiche, die in dieser Region heimisch ist.

Pinetta: Rundhütte der Hirten

Auch aus ökologisch-nachhaltiger Sicht kann man hier einiges lernen.

Ein energischer Platz?

Ja, das mit der Energie ist so eine Sache. Ich habe schon öfter an angeblich ultraheiligen und superspirituellen Plätzen gesessen und so gar nichts gefühlt. Kein Kribbeln, kein nix.

Liegt vor allem an zwei Dingen: 1. Ganz sicher muss da jede/r seinen eigenen Platz finden. Wenn ich Archäologie langweilig und dichte Hänge voller Macchia erdrückend finde, dann ist mein Ort vielleicht eher am Meer oder auf einem Berggipfel zu suchen – und nicht an einem nuraghischen Brunnentempel in einem engen Tal bei Orune.

2. Es ist wahnsinnig hilfreich, wenn sich Mensch solchen Orten mit möglichst offenem Gemüt nähert. Das kann ein spirituelles Anliegen sein, muss es aber nicht. Es genügt natürlich erstmal auch ein archäologisches oder kulturelles Interesse zur Erweiterung des eigenen Horizontes. Bei Su Tempiesu hilft da auch ein Blick vom Gebäude weg: Der Weitblick von Su Tempiesu bis zum Berg Montalbo ist wirklich grandios.

Blick durch das Tal von Orune bis zum Montalbo

Vermutlich war ich bei meinem ersten Besuch in Su Tempiesu vor vielleicht zehn, elf Jahren daher auch nicht im richtigen Modus, um irgendwas zu verstehen oder gar irgendeine Form energetischer Erleuchtung zu finden.

Die Stätte selbst war zudem noch ziemlich roh und unerklärt. Ich hatte noch su gut wie gar keinen Schimmer von der nuraghischen Kultur. Das Wissen hat sich in den letzten Jahren grundlegend vertieft. Und so gehe ich heute deutlich neugieriger auf solche Orte zu und entdecke Dinge, die ich als reiner Besucher einer Sehenswürdigkeit nicht sehe.

Zum Jahresende lulle ich mich zudem gern in Besinnlichkeit und Nachdenklichkeit ein. Die Ereignisse der vergangenen beiden Jahre hatten zudem reichlich Energie gefressen und verdienten ein bisschen Reflexion, ganz ohne mediale Einflüsse.

So war Ende 2021 ein guter Zeitpunkt für meinen erneuten Besuch bei Su Tempiesu.

Neugierig und inspiriert von der Ruhe der Weihnachtszeit und der Rauhnächte fand ich wundervoll, dort zu sitzen und über Ziele und Wünsche, die Gesundheit, das Leben und das Sterben, und überhaupt über alles Wichtige nachzudenken. Kaum andere Besucher, ich war dort gut 20 Minuten für mich allein.

Hinterlasse nichts außer deinen Fußspuren

Su Tempiesu strahlte an diesem sonnigen Tag eine profunde Ruhe aus. Dann wehte ein energischer Wind durch das Tal und ließ mich wach werden. In dem Wasser fand ich eine Kraftquelle, badete damit mein Gesicht und hing meinen Gedanken nach. Ich saß in der Sonne, die zur Mittagszeit noch den Weg hinunter fand, schmiedete Pläne und kramte ein paar Ideen und Vorsätze aus dem letzten Jahr wieder hervor.

Als ich gehen wollte und schon halb aus dem Sichtfeld des Bauwerks entschwunden war, zog es mich noch einmal zurück. Wie ein Magnet. So als ob der Ort mir noch etwas mitgeben wollte. Er sagte mir, es sei noch nicht die Zeit zu gehen.

Und so setzte ich mich noch einmal vor die geschichtsträchtige Nische, schloss die Augen, hörte dem Plätschern des Wassers zu und füllte meinen Akku wieder auf.

Letztlich braucht es ja auch keine exorbitanten Gefühlsexplosionen. Die Gewissheit, mit guter Energie für das bevorstehende neue Jahr gefüllt zu sein, ist ein ganz stilles, privates und gutes.

In diesem Sinne wünsche ich allen ein inspiriertes Jahr 2022, alles Gute, Gesundheit und Glück.

P.S. – Wer mehr über den Wasserkult und die Bauwerke, die sich um ihn drehen, erfahren möchte, dem mag ich das zweite Sardinien-Reisebuch vom schwarzen Schaf ans Herz legen. Das ganze April-Kapitel dreht sich um kultige und mystische Plätze auf Sardinien:

2 Comments

  1. Hans

    4. Januar 2022 at 12:30

    Danke.

    Das „Erlebnis“ solcher Orte steht und fällt für mich mit dem „Drumherum“.

    Die allermeisten „Stätten“ besichtigen wir völlig alleine. Dann kommt´s ein bisschen auf das Wetter an.

    Wenn aber laute, hektische oder plärrende Menschen mit dabei sind, warten wir oder kommen ein anderes Mal wieder. In Su Tempiesu war leider eine Bekannte dabei, Der die paar Meter schon viel zu anstrengend waren und die ganze Zeit herumjammerte. Da kann keine „Energie“ aufgenommen werden.

    In der obigen Aufzählung fehlt noch Sa Testa bei Olbia, das sehr leicht zu erreichen ist – auf dem Weg nach Golfo Aranci.

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  2. pecora nera

    4. Januar 2022 at 12:45

    Vielen Dank für deine Anmerkungen! Darum war ich auch Ende Dezember da – für die Ruhe und Einkehr. Auch im Januar und Februar dürfte es sehr ruhig dort sein. Wenngleich es noch kälter und regnerischer ist – da muss man einen guten Tag erwischen.
    Sa Testa werde ich gern ergänzen, war schon öfter dort. Die Aufzählung hat aber ansonsten keinen Anspruch auf Vollständigkeit – das führt auf Sardinien quasi immer ins Unendliche …. 😉
    Es fehlt so gesehen auch noch Milis in Golfo Aranci, dann der in Nulvi, einen haben wir letztens auf dem Campo Donanigoro im Supramonte gesehen … und speziell in der Südhälfte der Insel gibt es noch einige Brunnenheiligtümer abseits des touristischen Interesses, manche auch auf Privatgelände …
    Viele Grüsse!

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