Olivenbäume, Jahrtausende alt: Wer so lang (über)lebt, ist schon ein kleines Naturwunder. Zu bestaunen in Santo Baltolu di Carana bei Luras, am Lago di Liscia, mitten in der Gallura.

Experten der Universität Sassari schätzen das Alter des größten Baumes auf mindestens 2.500 Jahre, aber auch bis zu 4.000 Jahre sind möglich.

Dieser Geselle Baum hat also schon ne Menge gesehen und auf dem Buckel – und jetzt auch noch ein schwarzes Schaf…!

An einem schönen Hang oberhalb des Lago di Liscia stehen sie, die als älteste Olivenbäume der Insel gelten (in Santa Maria Navarrese stehen übrigens auch welche).

Mit bis zu viereinhalb Metern Durchmesser, zehn Metern Umfang, einer Höhe von 14 und einer Spannbreite von gut 25 Metern sind sie ziemlich imposant und eine tolle Sehenswürdigkeit für Naturfreunde.

Oliven wachsen übrigens im November. Wenn du welche sammeln und pressen möchtest, dann musst du schon in der Nebensaison nach Sardinien reisen.

Wie finde ich die Olivenbäume?

Von Olbia kommend, fahre Richtung Tempio Pausania (über die SP 38 via Priatu), dann bei Calangianus nach Luras. Nach gut 30 Kilometern führen verwitterte Schilder zum Stausee Diga di Liscia und den »Olivastri Millenari«.

Das schwarze Schaf reist von Norden via San Antonio di Gallura an (und trinkt erstmal einen Kaffee in der Bar am Platz vor der Kirche, der Ort ist auch gut für einen kleinen Spaziergang oder ein Abendessen).

Dann nimmt es die Straße hinaus Richtung Tempio, auch am Kreisverkehr geht es Richtung Tempio und Luras. Der See Lago di Liscia / Diga di Liscia liegt rechter Hand und viele Kilometer weiter sind die »Olivastri Millenarie« an einer T-Kreuzung nach rechts ausgeschildert. Von dieser Kreuzung sind es noch einmal etwa fünf Kilometer.

Schließlich taucht irgendwo auf dem Weg ein Hinweisschild nach links in einen Feldweg auf. Räder kann man mit hinauf nehmen, das Auto lässt man unten. Nach ein paar hundert Metern steht links eine kleine hübsche Landkirche, rechts geht es über die Wiese zu den Olivenbäumen.

 

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