Die Saison auf Sardinien ist da, und mit ihr die ewig langen Schlangen an den Kassen der Supermärkte. Denn der gut organisierte Tourist sucht nach der Ankunft mit der Fähre als allererstes das Einkaufszentrum am Ortsausgang auf und sorgt mit einem Rieseneinkauf für das Grundrauschen im Kühlschrank des Ferienhauses.
Ah, guck mal, sardischer Wein im Angebot für 2,99 – das ist ja super! Schwupp – sind drei Flaschen im Einkaufswagen, ohne dass Mensch sieht, dass er abgefüllten Cannonau vom Industriebetrieb auf dem Festland kauft. Ach, egal! Cannonau – steht im Reiseführer – ist gut. Basta!
Im nächsten Gang wird’s einfacher: Coca Cola, Franziskaner und die Sixpacks Becks in allen Varianten haben es längst ganzjährig in die Regale geschafft. Der Einzelhandel will, dass der Tourist alles bekommt was er braucht. Und der Tourist will, dass der Einzelhandel liefert.
Juhu! Globalisierung sei Dank gibt es die vertrauten Produkte, und der Reisende muss sich nicht lang mit Sprachhürden oder Kulturfragen aufhalten.
Wie oft hört man von Urlaubern, dass sie ihr »gutes Geld herbringen« und »was für die Wirtschaft auf Sardinien« tun (weil es ja so furchtbar rückständig in vielen Dingen sei). Und eigentlich gehört ihnen damit ja die Insel schon fast. Und natürlich liiiiiieben sie sie so sehr, dass sie jedes Jahr wiederkommen.
Tja. Und dann das. Ein Einkaufswagen voller Standardprodukte, garniert mit etwas »Pane Carasau«.
Und hier noch die Antwort auf die immer wieder gestellte Frage, ob es denn auf Sardinien auch »normales« Hundefutter oder Windeln gäbe: Nein! Denn auf Sardinien gibt es weder Hunde noch Kinder!
Also: Bitte Hirn vor der Reise einschalten, gern im Flexibilitätsmodus …
Der Reisende, der wegen Land und Leuten kommt, und das Echte, das Sardische kennenlernen möchte, hat in den touristischen Gebieten fast Mühe, sich dem globalisierten Konsum zu entziehen.
Das Schaf mag da ein bisschen unter die Wolle greifen.
Wie wäre es, in den ein oder zwei Wochen Urlaub mal nur zu konsumieren, was von der Insel stammt? Mal eintauchen in die Idee der Selbstmachens und des wirklich regionalen Denkens? Die Insellage macht das sicher einfacher als in Berlin, Bern oder Wien.
Das fängt schon beim Wohnen an. Wohne ich im Agriturismo oder einem sardischen Gastgeber – oder via Pauschalangebot bei einem Betreiber vom Festland?
Aber heute soll es um Produkte gehen, denn da ist das Feld weiter und diffiziler. Sardinien hat eine Menge Alternativen, oft richtig richtig gute.
Man muss eigentlich nur drei Dinge tun, um sie zu finden:
Das Gros der sardischen Betriebe, die regional produzieren, hat dummerweise keine große Logistik- und Marketingabteilung, um die Touristenorte zu versorgen und ihre Produkte breit und über die Grenzen hinaus bekannt zu machen.
Darum kannst du am besten auf den Wochenmärkten sardisch einkaufen. Dort ist die Chance, regional und gleich um die Ecke produzierte Produkte zu bekommen, am höchsten. Hier findest du Übersichten:
Viele Anbieter arbeiten als Familie und brauchen ihre Arbeitszeit – zum Arbeiten. Sie können also oft nur einmal in der Woche auf irgendeinen Markt fahren, wenn überhaupt.
Also ist die viel schönere Aufgabe für den Reisenden: Hinfahren! Quasi jedes Dorf oder Landstrich seine Spezialität, so dass man ganz gezielt Ausflüge machen oder den Einkauf in einer schönen Ein-, Zwei-Tagestour erledigen kann (siehe unten).
Ganz kleine Produzenten stellen sich am Wegesrand auf oder bemalen ein kleines Holzschild mit ihrem Angebot. Das kennt man. Auch einem Hinweis zu einer »fattoria didattica« kann man gut folgen. Viele haben eine Art Hofladen. Teuer wird das nicht – nur bereichernd.
Ein weiterer Tipp ist – das Schaf wird nicht müde, das zu empfehlen – das antizyklische Reisen in der Nebensaison.

Zum Beispiel zum „Autunno in Barbagia“ – den Herbstfesten auf Sardinien – dann ist für viele Dinge Erntezeit und Kleinstanbieter bieten voller Stolz ihre Produkte an.
Den Thymianlikör, der in der schafeigenen Küche steht, bekommt man genau so eben nur bei der einen Familie in Fonni, die den Thymian am Berghang hinterm Haus pflückt.
Und hausgemachte Pasta gibt es wirklich in jedem kleinen Kuhkaff, oft stellt sich immer noch die Nonna hin und kullert die Culurgiones über den Tresen. Das ist ein himmelweiter Unterschied zu dem, was abgepackt im Pastaregal des Discounters steht.
Die typisch sardischen Lebensmittel gibt’s natürlich auch im Supermarkt – und das ist nicht verkehrt. Das Etikett verrät, ob es auf der Insel oder auf dem Festland produziert / abgefüllt wurde. Und speziell an der Käse- und Fleischtheke findest du oftmals frische Ware in richtig guter Qualität.
Gehen wir mal ins Detail:
Wein: Das „Lebensmittel“ Nummer eins auf Sardinien. So viele kleine Weinbauern, so viele gute, ehrliche Tropfen. Sella e Mosca bei Alghero gehört allerdings längst zu Campari und das Schaf beklagt seither die verblasste Qualität … Die Alternativen sind jedoch zahlreichst: Capichera in der Gallura, Vigne Surrau bei Arzachena, Meloni Vini in Selargius ist ein richtig guter Bioproduzent, dann die Tenuta Asinara bei Sassari, Giuseppe Sedilesu in Mamoiada, Cantina Deidda bei Oristano, Fratelli Puddu bei Oliena – Perlen über Perlen! Wie gern würden wir alle kennen und nennen! Hier findet ihr unseren unvollständigen, schwarzschafigen Wegweiser auf den Weinstrassen Sardiniens.
Bier: Sardinien ist die Biertrinkerregion Italiens. Wer ein gutes Pils mag, ist oft auch mit dem sardischen Ichnusa happy (ein Bier mit Geschichte, gehört zum Heineken-Konzern, wird aber immer noch in Cagliari produziert), das herbe „Cruda“ dürfte Becks-Trinkern gefallen. Weizen- und Starkbier-Trinker mögen vielleicht lieber ein „birra artigianale“ – wunderbare kreative Craft-Biere aus Mikrobrauereien, oft von jungen Produzenten. Wo und wie man die findet, könnt ihr in unserem „Selbsttest“ lesen: Bierlandschaft und Braukunst auf Sardinien
Bottarga: Gibt es in Cabras. Punkt. Klar steht das auch vorne auf den Bottargagläsern im Supermarkt. Wer auf die Ortsangabe guckt, sieht oft Produzenten vom italienischen Festland oder aus Cagliari (ein Grossproduzent). Und wer mal in Cabras war, und ein bisschen nachdenkt, kommt schnell drauf: Natürlich kann der Stagno di Cabras nicht die ganze Welt und auch nicht die ganze Insel versorgen. Und natürlich schwimmt die Meeräsche auch anderswo rum. Also. Nützt nix – wer die Bottarga nach traditioneller Fangmethode und Zubereitungsart haben will, dem sei wärmstens empfohlen, die Schöne am See zu besuchen. Gute Bottarga ist nicht ganz billig. Aber probieren kann man sie – zumindest im Restaurant.
Honig: Bienen fliegen vor allem im Landesinneren, weniger an den Küsten. Fahrt ins Hinterland, in die innere Gallura, die Barbagia, in waldige und üppige Gegenden des Gennargentu – Aritzo, Belvì, Sadalì. Auch im Meilogu / Logudoro im Nordwesten z. B. am Montiferru wird man fündig. Ach, eigentlich sind Bienen überall da, wo Touris nicht sind. Der Millefiori und der Kastanienhonig sind hier geschmacklich eine ganz andere Nummer als der, den man auf dem Kontinent bekommt. Die „Inselsorte“ Miele di Asfodelo ist im besten Sinne eigenartig. Für den herben „Miele di Corbezzolo“, der auf die sardische Nachspeise „Seadas“ (auch Sebadas) gehört, lohnt es sich, die rund 10 Euro pro Glas nicht in eine Industrieabfüllung zu investieren.
Honig ist auch die Hauptzutat für Torrone – den wiederum gibt es in Tonara und nur und immer wieder in Tonara. Fahrt einmal im Leben hin, und schmeckt wie hausgemachter Torrone wirklich geht. Ihr werdet den aus dem Supermarkt nie wieder anrühren.
Safran: Lokaler Safran ist ein saisonales Produkt. Im Oktober und November wird das wertvolle Gewürz am Tag des Aufblühens von Hand gepflückt. Ein ganz guter Hinweis auf Qualität: Guter Safran wird fast ausschliesslich in losen Fäden verkauft. Keiner, der ihn aus Leidenschaft und mit viel Aufwand anbaut, würde auf die Idee kommen, ihn zu schreddern. Die beiden berühmtesten Orte auf Sardinien für die Safranernte sind San Gavino Monreale und Turri.
Wasser: Das Quellwasser der Insel ist in den meisten Fällen trinkbar und richtig gut. Daher könnt ihr mitgebrachte Glas- und leere Plastikflaschen auch am Wegesrand auffüllen. Wer eine ständige Qualitätskontrolle will, findet auch das – zum Beispiel die sieben Quellen in Leonardo di Siete Fuentes, das auch im Supermarkt verkauft wird, oder die Fonte di Rinagghju in Tempo Pausania … alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen. Die Ente Foreste überwacht zumindest die Quellen in den Staatsforsten und an öffentlichen Strassen und gibt eventuelle Warnungen in der Zeitung und öffentlichen Aushängen bekannt.
Schinken und Fleisch: Für alle, die nicht darauf verzichten wollen: Den allerbesten Prosciutto Crudo und Lardo haben wir in und um Oliena bekommen. Aber auch Produzenten aus dem Gennargentu und dem weiteren Supramonte sind nicht zu verachten. Beim lokalen Schlachter in ihren manchmal sehr hemdsärmelig aussehenden Verkaufsräumen findet ihr gute lokale Qualität („carne locale“ oder „carne della zona“). Da bekommt man das Rind in Quasi-Bioqualität – weil es eben die kleine Herde ist, die in gesunder Natur und bei natürlichem Futter aus den Steineichenwäldern bei Tempio langsam aufwachsen und stressfrei leben durfte. Wir freuen uns auch, dass es immer noch frei laufende Schweineherden auf der Insel gibt und viele auf die Wiesen- und Freilandhaltung schwören. Anflüge von industrieller Tierhaltung gibt es in der Ebene bei Arborea. Und es gibt auch Grossschlachtereien und -produzenten, und abgepackte Sachen aus dem Supermarktregal haben auch nicht viel mit Idylle und glücklichen Schweinen zu tun. Die gute Nachricht: Fast alles auf Sardinien ist (noch) weit entfernt von Massentierhaltung wie auf dem kontinentalen Festland und der Gang in die kleine Schlachterei im Ort (selbst in den Städten) die beste Wahl.
Pecorino: Schwieriges Feld. Da es überall auf der Insel Schafe gibt, und aus Schafsmilch der Pecorino hergestellt wird, gibt es ihn auch überall. Oft ist er gut, oft aber auch ein Reinfall. Tatsächlich neigt der ein oder andere Produzent zum Schummeln, lagert den Käse nicht gut oder der Käser ist eben nicht soooo talentiert wie sein Zio oder seine Nonna damals. Manch Pecorino kommt mittlerweile aus Osteuropa, ohne dass es kennzeichnungspflichtig wäre. Sardinien ist auch der größte Produzent für Pecorino Romano – ein Schafskäse, mit geschützter Herkunft aus dem Lazio, der Provinz Grosseto und Sardinien – dem aber zum Beispiel auch Kuhmilch beigemischt werden darf. Grundsätzlich bekommt man an der Käsetheke die besseren Sorten, als abgepackt in der Kühltruhe daneben. Die erste Wahl ist aber die Direktproduktion. Kleine Betriebe mit wenig Schafen und eigenem Verkauf. Informiert euch zuvor, lasst euch beraten, folgt den Schildern „FORMAGGIO“ an der Strasse, kauft auf dem Wochenmarkt.
Olivenöl: Kauft das Schaf im Winter gleich nach Ernte und Presse (ab November) gern auf dem Wochenmarkt. In den Sommermonaten wechselt es auf Flaschenabfüllungen, allen voran Sa Mola in Escolca. Das Öl der Accademia Olearia in Alghero ist fein, bei der Mühle San Giuliano in Alghero muss man aufpassen, dass man die richtige Sorte erwischt (einige Flaschen im Supermarkt sind aus europäischen Oliven, kommen also auch aus Griechenland (das Öl ist deswegen nicht schlecht ist, ist dann nur nicht mehr sardisch). Corte Olìas ist wunderbar; wir kennen einen Bauern bei Castelsardo und einen bei Siniscola … bei Dolianova gibt es die Cooperative Copar, das Öl ist in Südsardinien auch im Supermarkt erhältlich.
Sicher hat das Schaf noch was vergessen …
Nun will es aber schnell noch was zu einem anderen Feld sagen:
Da gibt es ja diese „Mercatinos“, die abendlichen Märkte, die im Sommer in nahezu jedem Küstenort aufgestellt sind. Das, was dort an Souvenirs und „Kunsthandwerk“ angeboten wird – ist bei genauem Hinsehen enttäuschend. In sehr touristischen Orten muss man die Stände mit echtem sardischen Kunsthandwerk oder Spezialitäten direkt suchen.
Wir wagen zu behaupten, das Gros der Ware auf diesen Märkten stammt nicht aus sardischer Produktion.
Wer zum Beispiel glaubt, auf den Märkten in Alghero echten Korallenschmuck zu bekommen, ist falsch gewickelt: Nahezu alles ist nachgemachter Schmuck, oft aus Fernost. Wer nur das Design will, kann das in dem Fall trotzdem kaufen – denn die echte rote Koralle steht unter strengem Schutz und wird nur in minimalen Mengen geerntet. Die Korallen können trotzdem echt sein, stammen dann aber aus dem Indischen Ozean oder dem Südpazifik. Wer das echte, nachhaltige Produkt aus Alghero will, muss beim örtlichen Juwelier etwas tiefer in die Tasche greifen und Schmuck mit Zertifikat der Marke Corallium Rubrum kaufen.
Bei Teppichen und Kleidung muss man sehr genau hingucken und nachfragen, um nicht auf Ware aus Bangladesh, China und Indien hereinzufallen. Hier hilft wieder: Kaufe direkt in den sardischen Dörfern – z. B. in Aggius, in Sarule oder in der Provinz Oristano gibt es Teppichknüpftraditionen.
Stände mit den typischen sardischen Masken oder Lebensmitteln aus heimischer Produktion … hm, also wir haben noch nicht so viele gesehen … Es gibt sicher Ausnahmen.
Auf der Insel gibt es aber (häufig in den grösseren Städten, aber auch in vielen Touridörfern) nette kleine Läden, die mit viel Liebe produziertes und ausgesuchtes Kunsthandwerk verkaufen: Fündig wirst du zum Beispiel bei »Ichnos« in Alghero. Auch die I.S.O.L.A.-Geschäfte der Region Sardinien führen Euch zu richtig gutem Kunsthandwerk.
Noch besser ist, wieder direkt in die Dörfer zu fahren. Die nachfolgende Liste ist nicht vollständig:
Tatsächlich ist der Preis ein guter Indikator für Qualität: Arbeit kostet. Kunst kostet. Viele Stunden Hingabe und Liebe zum Detail fliessen in das Produkt, an dem der Hersteller oft sogar hängt und es gar nicht so richtig verkaufen mag.
Das Können schlägt sich im Preis nieder. Wäre auch noch Herzblut einzurechnen – die wirklich faire Bezahlung wäre deutlich höher.

Aber wenn Ihr echtes sardisches Kunsthandwerk findet und Euch in ein Stück verliebt und es mitnehmen wollt – dann ist es plötzlich nicht nur ein Mitbringsel, sondern eine Investition mit Sinn. Etwas, was ihr wirklich wollt und woran ihr Euch das ganze Leben erinnern werdet.
Das ist dann auch den höheren Preis wert.
Wer ihn nicht zahlen möchte, findet sicher auch irgendwas zwischen Billigproduktion und Kunst. Die Welt ist zum Glück nicht nur schwarzweiss.
Natürlich können auch Sarden schlechte Dinge produzieren. Und sie tun es sogar. Auch hier gibt es Grossbetriebe und solche, die nicht wirklich im Einklang mit Natur und Kultur arbeiten.
Da war dieser eine Bauer, dessen selbstgezogener Wein in der 2l-Plastikflasche abgefüllt einfach nur ungeniessbar wie Essig war.
Wie schlecht nachgemacht die Boe- oder Mamuthone-Masken in manchen Souvenirläden sind, sehen viele gar nicht – dabei ist es so einfach, achtet auf die Details …
Und Lebensmittel? Vom Käse hatten wir es schon. Sardische Eier im Supermarkt sind oft aus Käfighaltung – da helfen Biofutter und Insel auch nicht viel. Selbst „allevamento a terra“ ist kein Garant: Bei Hühnern gibt es tatsächlich eine Art Massentierhaltung.
Traurig wird es, wenn vor Ostern mal wieder unfassbar viele Lämmer über die Straßen zum Schlachthof gekachelt werden. Das Lamento ist noch größer, wenn herauskommt, dass wieder Tierchen aus Osteuropa importiert wurden und das agnello sardo gar nicht sardisch ist. Aber warum? Weil jeder, aber auch wirklich jeder Italiener zu Ostern Lamm essen will. Und irgendwo müssen die Massen ja herkommen.
Man darf absolut drüber nachdenken, ob man jede Tradition zwingend mitmachen und alles essen muss, nur weil sardisch draufsteht. Ich selbst esse kein Lamm mehr, und Käse bevorzugt aus kleinen Käsereien – gerade weil ich weiß, was dahintersteckt.

Die Suche nach dem Echten, dem Guten und Authentischen, nach dem regionalen und nicht-globalen, ist also unterm Strich etwas aufwändiger. Das sieht man schon daran, wie lang dieser Artikel ist – und das Schaf könnte ja noch weiterblöken!!!
Doch für den Aufwand des Sich-Bewegens, des Nachfragens und Sprachenlernens bekommt Ihr Eindrücke und Geschichten als Geschenk mit dazu.
Ihr findet die berühmte sardische Gastfreundschaft und lernt so viel über die Insel, dass ihr Euch fragen werdet, wie ihr jemals ohne diese guten Sachen auskommen konntet.
All dem steht die Beeehquemlichkeit im Weg. Schafe kennen das nur zu gut!
Natürlich ist schwierig, die fünfköpfige Familie nur mit Pecorino aus Fonni und selbstgeklöppeltem Pane Carasau zu füttern. Und ja, Haribo ist ein wunderbarer Energielieferant beim Trekking.
Und doch: Achtet man mal zwei Wochen wirklich bewusst darauf, lokal und sardisch einzukaufen, ist es als wäre man der Insel ein Stück näher. Und mit Glück verändert das auch zuhause etwas.
Haltet einfach hier und da inne undhand sucht Alternativen. Es ist ja alles da – auf das Beeehwusstsein kommt es an.
In diesem Sinne wünschen wir einen schönen ent-globalisierten Urlaub!
Euer schwarzes Schaf
PS. – Und für alle, die grad nicht auf der Insel sind: Bewusst sardisch Einkaufen kannst du auch online und offline:
Design by ThemeShift.
sigrid
3. Juli 2015 at 13:04oh yes!!! das hast du auf das allerbeste zusammengefasst! Wenn ich deinen artikel komplett in meinem blog übernehmen darf, sag bescheid! das wäre toll!
ist aber auch o.k. wenn du deinen schaffensleistung nicht komplett teilen willst, dann verlinke ich sie nur.
auf jeden fall: gut gebrüllt schäflein schwarz
nicole
6. Juli 2015 at 12:52Hallo, Danke für die Blumen!
Verlinken ist am einfachsten, aber Du kannst auch Teile direkt übernehmen.
Bitte oberhalb des Textes ein Copyright / Quellenangabe setzen:
© Text / Fotos: Nicole Raukamp, Quelle: http://pecora-nera.eu/der-ent-globalisierte-urlaub-regionale-anbieter-staerken/
Määäährci 🙂
Danke schön!
Martin Baureis
28. September 2024 at 00:16Liebe Nicole,
kann es sein, dass dir bei der Empfehlung für die Torrone ein Tippfehler unterlaufen ist? Ich bin gerade in Gonnesa und da gibt es einen kleinen Küstenort namens Tonnara. Die Torrone wird aber wohl in der Inselmitte in Tonara hergestellt oder? torronedemurtastonara.it/
Vielen Dank für diesen tollen Blog, die vielen fundierten Anregungen und den lesenswerten Reiseführer!
Liebe Grüße
Martin
Nicole Raukamp
28. September 2024 at 08:39Lieber Martin, vielen Dank für den Hinweis – ja natürlich ist es TONARA, mit einem N. Ich habe das korrigiert!
Nicole Raukamp
28. September 2024 at 08:39Und danke für die Blumen 🙂