Feuer. Jedes Jahr brennt Sardinien. In diesem Jahr müssen wir vielleicht besonders aufmerksam und hilfsbereit sein. Denn der Mai, in dem es sonst grünt und blüht, war geprägt von vertrocknenden, vergilbenden Landschaften. Der Juni, sonst noch mit angenehmen Temperaturen gesegnet, spielt Hochsommer. Als wär schon August, knallt die Sonne ohne Pause, ohne ein Wölkchen auf den heißen Boden, der seit Ende April kein Wasser mehr gesehen hat. Die Tiere und die Landwirte ächzen. Einige Regionen sind kurz davor, den Notstand (calamità naturale) auszurufen.

Die trockene Landschaft brennt wie Zunder. Weht dazu ein kräftiger Wind, sind katastrophale Buschbrände vorprogrammiert.

Das ist das, was sich auch in diesem Jahr vermutlich nicht ändern wird – auch wenn wir es inständig hoffen! Aber wir können viel tun, damit der Schaden in Grenzen bleibt.

Hier findest du ein paar Tipps, wie du Feuer bekämpfen hilfst, vermeidest und dich und andere in Sicherheit bringst.

Jede Minute zählt – bei Feuer rufe die 1515 an!

Die Numero verde 1515 ist von ausländischen Handys im Roaming erreichbar. Falls du trotzdem nicht durchkommst, kannst du vielleicht den nächsten Sarden bzw. Italiener bitten, dort anzurufen. Ganz sicher erreichbar ist die Feuerwehr / Vigili del Fuoco unter der Notrufnummer 115.

Feuer melden: rufe die Kurzwahl 1515 an (funktioniert auch im Roaming)

Feuer melden: rufe die Kurzwahl 1515 an (funktioniert auch im Roaming)

Wichtig sind für die Corpo Forestale folgende Informationen:

  • nächstgelegener Ort
  • Nummer der Straße (SS … SP …)
  • Art der Vegetation: Büsche (Macchia), Wald (bosco), Gras (pascolo), Pinienwälder (pinete), Acker (incolti)
  • Sind Häuser in der Nähe?
  • Sind Menschen in Gefahr?
  • Wie groß ist das Feuer bereits?
  • Ist das Feuer noch klein: Sind irgendwo Personen zu sehen? Ist ein Auto weggefahren? Ist irgendetwas verdächtig, ungewöhnlich oder auffällig?

Wichtig ist – ganz besonders an Tagen mit starkem Wind – dass die Rettungsmaßnahmen so früh wie nur möglich einsetzen. Die Region Sardinien hat in der Sommersaison mehrere Canadair-Löschflugzeuge und Helikopter mit Wassertanks einsatzbereit.

  • Wenn du Scheu hast, anzurufen, schnapp dir den nächstgelegenen Italiener und bitte ihn das zu tun: „Ich habe ein Feuer gesehen. Können Sie bitte die numero verde anrufen?“ heißt übersetzt: „Ho visto un incendio. Lei puo chiamare il numero verde, per favore?“ Vielleicht hat er genau so eine Scheu wie du und wacht dadurch auf.
  • Auch, wenn du kein Italienisch sprichst, ist es besser mit einem Englisch-Deutsch-Irgendwas-Sprach-Mischmasch versuchen die Lage zu erklären – als zu hoffen, dass das Feuer von allein ausgeht.
  • Wer auf Inselrundreise ist, kann die 115 oder die Zentrale der Corpo Forestale in Cagliari anrufen: + 39 070 6066541 (bzw. in Olbia: +39 0789 53442). Die sprechen Englisch, nehmen den Alarm auf und verständigen ihre lokalen Kollegen.
  • Zwei Anrufe sind besser als gar keiner.
  • Den Notrufwagen für Menschen, die verletzt oder in Gefahr sind, erreichst du per 118.
  • Vor allem in einsamen Gegenden ist jede Minute ist wertvoll.

Mehr Informationen auch auf www.corpoforestale.it und auf www.sardegnaambiente.it/protezionecivile.

Feuer am Flughafen bei Olbia (2011): die Sicht ist schnell weg, dann geht nichts mehr

Feuer am Flughafen bei Olbia (2011): die Sicht ist schnell weg, dann geht nichts mehr

Hirn einschalten – Feuer vermeiden!

Den meisten sagt schon das eingeschaltete Hirn, dass eine trockene Landschaft wie Sardinien eher brennt, als das regelmässig durchgenässte Heimatland in Nordeuropa.

Speziell im Urlaub schalten aber scheinbar nicht wenige ihr Hirn aus. Beim Grillen und Rauchen hört für viele auch der Spaß auf. „So schlimm wird’s schon nicht sein!“ oder „Ach, echt? Ist das so schlimm?“ … in Einzelfällen sogar: „Ich lass mir doch im Urlaub meine Freude nicht nehmen!“ Oh, doch! Die nehmen wir dir!

Zwischen dem 15. Juni und dem 1. Oktober ist es streng verboten:

  • … offene Feuer (Fackeln, Lagerfeuer etc) anzuzünden,
  • … in freier Natur über offenem Feuer zu grillen,
  • … Glut oder Holzkohle in der Umgebung zu entsorgen,
  • … brennende / brennbare Gegenstände (Streichhölzer, Zigaretten etc) wegzuwerfen,
  • … Autos am Straßenrand auf brennbarem Untergrund (Gräser, Buschwerk etc) abzustellen.

(Anmerkung der Redaktion zum letztem Punkt: Wir weisen wir gern auf den untenstehenden Kommentar eines aufmerksamen Leser hin. Bitte benutzt wirklich nur ausgezeichneten Parkflächen auf geteertem oder flach gemähtem Grund – auch, wenn die in der Hauptsaison den ein oder anderen Euro Parkgebühren kosten. Wir wissen von einem Fall, bei dem auf diese Weise die Macchia zwischen Straße und Strand auf diese Weise in Brand gesteckt wurde und die Sonnenanbeter mit dem Helikopter gerettet werden mussten.)

Lieber Grillfreund: Auch ein Barbecue am Strand ist keine gute Idee. Selbst, wenn mit dem Meerwasser scheinbar endlos Löschmittel bereit steht – es ist an vielen Tagen auch endlos viel Wind, auch aus dem Nichts, am Start! Weht oder dreht der Wind auflandig kann ein klitzekleines Stück Glut in Richtung Land das trockene Strandgebüsch in Nullkommanichts entzünde. Und ihr seid zwischen Meer und Feuer gefangen. Sehr unangenehm.

Lieber Raucher: such dir sichere Plätze! Beschränke dich z. B. auf Ortschaften, Straßen, Außenplätze von Bars oder das Auto. In der freien Natur ist Rauchen komplett fehl am Platz. Schon das kleinste Restglimmen entzündet das trockene Gras. Nicht unbedingt sofort – der Verursacher bekommt meistens gar nicht mit, wenn das Feuer beginnt und sitzt bei den Löscharbeiten schon beim Apéro im Restaurant. Gelöschte Zigarettenstummel dürfen NIEMALS weggeworfen werden.

Liebe Biertrinker: Flaschen wieder mitnehmen! Wer als Kind mal mit einer Lupe versucht und geschafft hat, Papier zu entzünden, weiß, dass das Glas einer liegengelassenen Flasche Bier oder Wein auch kaputtgehen und zu einem Brennglas werden kann … Flaschen am besten in verschlossenen, dafür vorgesehenen Behältern entsorgen. Wenn grad keiner da ist, leg dir eine Mülltüte ins Auto und nimm alles mit bis in die nächste Stadt oder dein Feriendomizil.

Feuer in den Hügeln bei Nebida, an der Westküste

Feuer in den Hügeln bei Nebida, an der Westküste

Feuer immer nur unter Kontrolle!

Das Grillen in bewohnter / besiedelter Umgebung ist zwar erlaubt, die Corpo Forestale bittet aber in den Sommermonaten auch hier um höchste Vorsicht. Gerade in vermeintlich gesichertem Terrain entsteht der größte Schaden.

Wenn Ihr im Garten des Ferienhauses ein Barbecue veranstaltet, seid besonders vorsichtig und sichert die Feuerstelle gut ab. Haltet unbedingt Löschmittel (Wasser, Feuerlöscher, Decken) für den Notfall parat.

Auf Campingplätzen informiert Euch über die Möglichkeiten zu Grillen – häufig ist es nur auf fest eingerichteten Plätzen erlaubt. Viele gestatten es überhaupt nicht.

Bedenkt auch: Schon nach der ersten Flasche Wein oder ein paar Ichnusa in der Hitze kann man leicht unvorsichtig werden.

Und schon kleine Funken können große Feuer verursachen.

Verbranntes Land bei Borore, die tanca schützte zumindest das nächste Stück Weide

Verbranntes Land bei Borore, die tanca schützte zumindest das nächste Stück Weide

Ursachenbekämpfung: Bitte Hirn einschalten!

Die Feuer entstehen oft durch Brandstiftung – was gruselig und furchtbar ist. Da brennen Sarden ihr eigenes Land ab – nur, um vielleicht einem Konkurrenten zu schaden, aus Missgunst – oder weil sonst irgendwas ganz schräg hängt in ihrem Hirn.

Aber sich hinter dem Argument zu verstecken, bringt gar nichts. Denn viele Feuer entstehen auch aus Unwissenheit, Unachtsamkeit oder Gedankenlosigkeit. Viel zu viele.

Fast 100% entstehen durch menschliches Unvermögen. Eines zum Beispiel, als ein Landwirt auf dem Platz vor seinem Haus eine Stelle an seinem Traktor schweißen wollte. Ein anderes, als ein Tourist einen brennende Zigarettenstummel aus dem Autofenster geworfen hat. Noch eins, als ein (ausländischer) Hausbesitzer meinte, in seinem Ferienhaus ausgerechnet im August Gartenabfälle verbrennen zu müssen.

Das ist alles schlicht idiotisch.

Was du noch falsch und richtig machen kannst? Siehe weiter unten »

Also, bitte: Hirn einschalten! Denn da brennt nicht »nur« Macchia. Es kommen Tiere, Menschen und ganze Ernten und Existenzen zu Schaden. Jedes Jahr sind so traurige Bilder zu sehen, die das schwarze Schaf einfach nur wütend machen.

Der traurigste Anblick ever: Schädel eines verbrannten Rindes bei Noragogume

Der traurigste Anblick ever: Schädel eines verbrannten Rindes bei Noragogume

Besonders kritisch wird es, wenn ein starker Wind weht. Dann breiten sich die Feuer in Nullkommanichts aus.

Allerdings sind viele Feuer zu vermeiden. Dazu braucht es nur ein wenig mehr Aufmerksamkeit, Sorge für die Umwelt und Wissen über richtiges Verhalten.

Bitte seid daher aufmerksam und helft mit, Brände zu vermeiden.

Nein – nicht zum Feuer fahren! Bring Dich in Sicherheit!

Gaffer braucht kein Mensch - umkehren!!!

Gaffer braucht kein Mensch – umkehren!!!

Nein, nicht zum Feuer hinfahren! Unerklärlicherweise ist die menschliche Neugier in Bezug auf Feuer extrem stark. Auch, wenn man eigentlich dort, wo das Feuer wütet, durch muss, ist es besser, ein paar Stunden zu warten oder einen großen Umweg zu fahren.

Wenn Ihr ein Feuer seht oder auf einer Straße in die Nähe eines Feuers geratet …

  • … haltet den Wagen nicht an!
  • … kehrt um und entfernt Euch vom Feuer!
  • … parkt nicht – etwa, um Fotos zu machen.
  • … schließt alle Fenster des Wagens und schaltet die Frischluftzufuhr der Klimaanlage aus, um Rauchvergiftungen zu vermeiden.
  • … alarmiert die Corpo Forestale, wenn Ihr in Sicherheit seid und noch keine Rettungskräfte vor Ort sind.
Feuer an der Straße = nicht hinfahren, umkehren!

Feuer an der Straße = nicht hinfahren, umkehren!

Und bitte, regt Euch nicht auf, wenn es irgendwo brennt und Ihr nicht weiterkommt. Die Menschen und anderen Lebewesen im Brandgebiet sind grad viel schlechter dran als wir.

Arrangiert Euch mit der Situation, fahrt in die Gegenrichtung in den nächsten oder übernächsten Ort und trinkt dort einen oder auch drei Kaffee, bis die Straßen wieder passierbar sind.

Wer direkt in Richtung Feuer fährt, findet sich nur allzu schnell mitten in dichtem Qualm und Feuerschwaden wieder – und kommt nicht mehr heraus. Die Angst ist dann schlagartig da und vertreibt die Neugier.

Die wenigsten haben Erfahrung im Umgang mit echten, großen Feuern und geraten (auch unerwartet) in Panik.

Die Folge: weitere Notfälle, von Gaffern und ortsunkundigen Touristen verstopfte Landstraßen, erschwerte Arbeitsbedingungen für Retter und Helfer.

(Kleine Anmerkung: Die Fotos, die das schwarze Schaf hier publiziert hat, sind sämtlichst aus sicherer Entfernung gemacht worden, oder während der Fahrer schon wieder umdrehte.) 

Buchstäblich schwarze Tage für Sardinien: verbrannte Erde bei Sedilo 2016

Buchstäblich schwarze Tage für Sardinien: verbrannte Erde bei Sedilo 2016

Diese Schafe und der Schäfer haben den Schreck ihres Lebens bekommen.

Diese Schafe und der Schäfer haben den Schreck ihres Lebens bekommen.

Hausbesitzer, aufgepasst!

Wer Eigentum auf der Insel hat, dem empfiehlt die Corpo Forestale, eine ca. 3 Meter breite Schneise um sein Grundstück zu legen. Das ist im Zweifel viel Arbeit, aber sorgt dafür, dass die Flammen keine Nahrung mehr finden und nicht so leicht auf Haus und Garten übergreifen können. Entfernt Gestrüpp und Sträucher, wo sie freies Gebiet mit dem Grundstück verbinden. Sorgt dafür, dass das Haus stets für Löschfahrzeuge erreichbar ist, die auch für präventive Bewässerung heranfahren wollen.

Hochentzündliche Materialien gehören weder auf das Haus noch auf das Grundstück. Eine funktionierende Wasserleitung mit einem ausreichend langen Schlauch und ein Haus-Feuerlöscher sind die Minimum-Ausstattung direkt am Haus. Wenn das Feuer außer Kontrolle gerät, ruft sofort die Corpo Forestale an. Wer ein offenes Feuer legen möchte (zum Beispiel um Buschwerk zu verbrennen), braucht die Genehmigung der Corpo Forestale.

Die Corpo Forestale informiert detailliert auf http://www.sardegnaambiente.it/protezionecivile/. Der Google Translator produziert hiervon ein ganz verständliches Ergebnis, probiert es einfach aus.

Und immer dran denken: Mit diesen Hinweisen und auch den Verboten will Euch niemand ärgern, sondern einfach dafür sorgen, dass unsere Insel auch in den nächsten Jahren noch wunderschön und intakt ist.

Eine traurige Historie

Die Feuersaison hat traurige Tradition, hier ein paar Beispiele, jedes Jahr aufs Neue. Hier nur ein paar Beispiele.

  • Das erste Feuer des Jahres 2017 erwischte eine befreundete Familie in Aggius. Sie konnte alles retten, aber der Schmerz beim Anblick des geliebten, verbrannten Landes sitzt tief. Und der Schreck und die Angst begleiten sie jetzt.
  • 2016 begann die »Feuersaison« schon Ende Juni mit einem Feuer am Flughafen Olbia. Wenige Tage später brennt es unaufhaltsam bei Dualchi, Borore, Birori, Bortigali, Noragugume, Aidomaggiore und Sedilo (wenige Tage vor dem großen Fest, der S’Ardia). Einige Bewohner mussten evakuiert werden, die Landwirte haben sich von den Schäden bis heute nicht erholt. https://www.facebook.com/Sardegnalive/posts/1049509455103597?hc_location=ufi
  • Am 7. Juli 2015 meldete die Tageszeitung Nuova Sardegna 500 Hektar in Flammen bei Buddusò, weitere bei Ploaghe.
  • 2012 brannten bei San Teodoro ca. 800 Hektar, viele Touristen mussten ihre Ferienhäuser verlassen. 2014 brannte es bei Arbus / Guspini mit bis zu 20 Meter hohen Flammen. Züge konnten nicht fahren und mussten in San Gavino halten. Evakuierungen in Marrubiu.
  • 2011 gab es ebenfalls Ende Juni zwischen Olbia und Monti einen großen Buschbrand bei der Ortschaft Enas. Binnen eines Nachmittags wurden gut 700 Hektar Land, hauptsächlich Weiden und bewirtschaftetes Land Opfer der Flammen. Die Strada Statale 199 nach Sassari und die Hauptachse, die SS 131 dcn in Richtung Nuoro waren zeitweise gesperrt. Der Flughafen Olbia musste stundenlang geschlossen werden, Hunderte Passagiere saßen am Flughafen fest, Flüge wurden gestrichen oder umgeleitet.

Bitte helft mit, Feuer zu vermeiden und zu bekämpfen. Feuer, egal welchen Ursprungs, braucht kein Mensch, kein Tier und die schöne Insel auch nicht!

6 Comments

  1. Beppe

    4. Juli 2011 at 15:23

    Ciao Pecora-Nera

    insbesondere solltest Du noch darauf hinweisen, daß Fahrzeuge (Autos) im Sommer nicht am Grünstreifen oder am Straßenrand mit Bewuchs geparkt werden sollten.

    Der Grund: am Grünstreifen oder am Straßenrand mit Bewuchs ist oft das trockene Gras oder Unkraut etc.
    bis kniehoch gewachsen und total trocken!

    Der Katalysator oder Auspuff eines Autos hat aber ca. eine Temperatur von +/- 400°C.
    Kommt das Gras etc. mit dem Auspuff/Katalysator in Berührung, wird hierdurch oft ein Feuer in Windeseile entfacht!!! Bin selbst zigmal Zuschauer einer solchen „gedankenlosen“ Brandentfachung gewesen!

    A presto
    Beppe

    Reply
  2. admin

    4. Juli 2011 at 15:56

    Vielen Dank für Deinen wertvollen Kommentar, wir haben das im Artikel nochmal konkretisiert!

    Reply
  3. Dominik Darvishi

    15. Juli 2011 at 00:58

    hallo leute mir ist das heute in olbia passiert und es war ein wahnsinn wie schnell das geht und man mitten drinnen ist wenn das feuer richtig loss geht … ich hätte euer kommendar vorher lesen soll dann hätte ich sich schnell und nicht wie alle anderen schau lustig dabei …. gute tips und ps. so wie ihr das beschrieben habts so war es auch heute !!!

    Reply
  4. admin

    15. Juli 2011 at 10:16

    Habe gerade mal in der Nuova Sardegna nachgelesen – das war ein übler Tag gestern – http://lanuovasardegna.gelocal.it/sardegna/2011/07/14/news/nuovo-incendio-in-gallura-a-porto-istana-paura-ed-evacuazioni-4613756
    … auch gleich bei uns um die Ecke, zwischen Arzachena und Palau, zum Glück weit weg genug, aber es ist wirklich eine üble Sache …

    Reply
  5. christina mössinger

    4. Juli 2017 at 11:50

    Sind gerade von unserem Sardinienurlaub mit dem Womo zurück. Eine wunderschöne Insel, aber so zugemüllt.Ganz krass!!!! Kein Wunder, dass es immer wieder brennt. Glasscherben am Straßenrand und wer weiß wo noch. Würden die Sarden ihr Müllproblem in den Griff bekommen,wäre mit Sicherheit, die Brandgefahr nicht mehr so hoch.,

    Reply
  6. Markus-Saar

    1. August 2017 at 13:06

    Kam am 29.07. mit meiner Familie aus unserem Sarden-Urlaub zurück. Bisher habe ich die Insel 11 mal besucht. Die Lansdschaft fasziniert uns immer wieder auf´s Neue und auch die Menschen dort.
    Leider ist es, wie Christina schreibt, ein riesengroßes Problem mit dem Müll auf Sardinien. Hier haben die Sarden bisher nichts gelernt, um ihre so wundervolle Landschaft zu erhalten.
    Mehrere, zum Teil große Feuer, haben uns dieses Jahr leider „begleitet“. Zum einen sei das in der Ogliastra, nahe Villagrande Strisali und Tortoli, und auch das an der Costa Rei erwähnt.
    Wenn man hier, nach dem Feuer, in die verbrannten Gräben an den Straßen blickt, überkommt es einen mit Schauer, alleine wieviel Glasflaschen dort herumlagen…!

    Für mich ist dies ein Horror. Wenn man nur schon an die Feuerwehrmänner denkt, die hier gegen diese Flammenhölle ankämpfen müssen. Wie schnell haben sie sich dort verletzt und sind dann selbst in Gefahr.
    Hier müsste es doch bei den Sarden schon klingeln.
    Gerne würde ich gegen diesen Müll mit ankämpfen, gäbe es hier einen Lösungsvorschlag für unser geliebtes Urlaubsdomiziel.
    Eine Idee hätte ich ja schon: „Piccobello“- eine Müllräumaktion 1x im Jahr, oder besser 1x im Monat wäre schon sehr hilfreich. Dieses müßte schon in den ersten Schulklassen vermittelt und organisiert werden, damit die jungen Sarden sehen, dass es um ihr Land geht …

    Reply

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