2025 also. Nun denn. Ich bin seit Anfang Dezember auf Sardinien, weil sich hier trefflich die sogenannten Rauhnächte verbringen lassen. Ideal zum Nachdenken – nah am Essenziellen, ungestört, in der Natur.

In diesem Jahr entschied ich mich für eine surreale Stein- und Felslandschaft im Supramonte und machte es mir tagsüber mit einem Wahnsinns-Ausblick mit meinem Notizbuch gemütlich.

Oberhalb einer Kletterwand fand ich meinen Ruheort mit Blick auf den Golfo di Orosei.

Denn während die Welt da draußen für mich immer surrealer wird und gefühlt hier wie dort durchdreht (aber das ist ein anderes Thema), sitze ich zwischen den ebenfalls surreal anmutenden Felsen – und denke.

Dabei fällt mir als erstes auf, dass die Felsen und Steine im Kleinen so aussehen, wie die Berge im Großen.

Mikrokosmos = Makrokosmos

Auf der Welt ist alles verbunden. Alles. Nichts ist ohne Ursache und Wirkung.

Anerkennt man das, dann fällt relativ leicht, auch das eigene Tun einzuordnen. Und man schafft vielleicht sogar die Transferleistung, dass auch politische Entscheidungen nicht ohne Einfluss auf die weltweiten Geschehnisse sind.

Und ich fühle, dass ich mit diesem Blog eine gewisse Verantwortung habe, Zusammenhänge zu klären. Zumindest in dieser kleinen Welt. Zwischen Natur und Tourismus zum Beispiel. Zwischen wirtschaftlichen Interessen, denen der Natur der Insel und denen des Planeten im Ganzen. Mikrokosmos – Makrokosmos eben. Ursache und Wirkung.

Denn auf der Insel – so wunderschön sie ist – läuft wirklich nicht alles gut.

Schon da muss man ja neuerdings auch als harmloses Schaf SEHR aufpassen.

Sagt man „Gut“ hat das für die einen eine ganz andere Bedeutung als für die anderen. Warum überhaupt die „einen“ und die „anderen“?

Ich sag euch, als profaner Schreiberling hat man es heutzutage wirklich nicht leicht …

Ich jedenfalls zog mich zurück – wie schon im letzten Jahr in Bau Mela und zuvor im Biwak in einer Hirtenhütte am Monte Irveri und zuvor auf einem kleinen Boot im Arcipelago di La Maddalena und zuvor …

Eine Wanderung zum Cuile Ziu Tattanu … mein neuer Wanderführer, der euch dahin führt, erscheint im April 2024!

Ach, Sardinien ist wirklich MEGA REICH an Plätzen für eine echte Auszeit für jeden Geschmack.

Die Anreise im Winter ist etwas mühsam. Aber tatsächlich gibt es über die Feiertage (zwischen dem Weihnachten und dem 6./7. Januar (Epifania) ein paar extra Flüge. Muss man jetzt dafür dankbar sein? Ich glaube, nein.

Egal. Ich bin da.

Und überlege, was mir im Leben wichtig ist.

Das betrifft Privates (von dem niemand online mehr als nötig erfährt), Berufliches (ja, ich habe einen „echten“ Job, lebe leider noch nicht von Luft, Liebe und Sardinien, obwohl das schön wäre) und Sonstiges.

Sonstiges – das ist das, worum es hier geht. Sardinien. Meine zweite Heimat, mein zweites Leben. Dieser Blog.

Das sage ich bewusst so, weil meine Wurzeln definitiv in Schleswig-Holstein sind und ich auf der Insel gelernt habe, die alte Heimat genauso zu schätzen, wie die neue. Und versuche, diese beiden Welten irgendwie in Einklang zu bringen.

Ich will gar nicht zwingend zu dem einen Ciao sagen, um das andere vollständig anzunehmen.

Wenn wir es romantisch ausdrücken wollen: Echte Liebe wird, wenn geteilt, mehr.

Und echte Liebe nimmt auch Schrulligkeiten in Kauf.

Nach 35 Jahren Lebenszeit in Deutschland und 15 Jahren auf Sardinien wage ich zu behaupten: Schrulligkeiten hat jedes Land.

No one is perfect. Auch nicht das Paradies.

Manchmal bedeutet einem so ein alter, schief wachsender Wacholderbaum mehr als alles andere … und erinnert einen daran, dass Perfektion auch eine nicht-gerade Form haben kann.

Wie wir mit dieser Nicht-Perfektion, diesem Nicht-Geradlinigen umgehen, wieviel Wildheit und Unorganisiertheit wir in unserem Leben zulassen – das liegt an uns selbst.

Und das definiert auch jeder Mensch anders.

Für mich jedenfalls, war der Jahreswechsel ein wirklich schwieriger Denkprozess, gerade weil meine alte Heimat sich politisch sehr weit nach rechts richtet, meine neue Heimat schon dort ist und weltweit nichts anderes passiert. Ich fühle mich global gesehen nicht wirklich willkommen, sondern eher wie von Lianen umschlungen und eingeengt.

Ich verstehe, dass sich andere mit den Entwicklungen wohler fühlen. Wirklich. Es schafft ein subjektives Gefühl von Sicherheit.

Gleichwohl bleibt es für mich ganz persönlich unerträglich. Damit bin ich für einige woke und linksgrünversifft. Und ja, das schwarze Schaf ist wider Erwarten nicht das, das sich gegen alle Institutionen stellt, sondern eben so ein wuselig-wolliges-ungreifbares Ding, das seine eigene Meinung hat.

Dieser intensive Denkprozess ist – im Gegensatz zu allen Jahren zuvor – noch lang nicht zu Ende.

Aber – und das ist hier relevant – für das Schaf konnte ich wieder eine wichtige Entscheidung treffen:

  • Das Schaf wurde 2010 geboren, ist 2025 fidel und macht weiter.
  • Für ein Schaf hat es ein SEHR stattliches Alter erreicht (Durchschnitt liegt bei 10-12 Jahren, als männliches Lamm bei 2-6 Monaten) – aber es hat definitiv keine Ambitionen, abzutreten.
  • Dann werden wir eben der Johannes Heesters der Blogger. Take That wurde auch irgendwann älter und BTS wird es nicht anders gehen.
  • Älter werden ist der Lauf der Dinge – warum sollte das Schaf deshalb aufgeben? Eben. Irgendwann passiert das von ganz allein.
  • Solang bleiben wir das, was wir sind und immer waren und versuchen, uns nicht von Trollen demotivieren zu lassen.

Das schwarze Schaf bleibt also (also müsste dieser Artikel eher „Neues Jahr – altes Schaf“ heißen, aber egal). Und ich widme ihm weiterhin einen ziemlich großen Teil meiner Lebenszeit und meines eigenen Geldes (Ja, so ein Blog kostet) für quasi nichts (Nein, ich bin kein Millionen-Influencer und ich werde auch nicht vom Staat oder den Grünen bezahlt).

Warum? Aus – glaube ich – guten Gründen:

  • Die Frage danach, wie ein nachhaltiger, ganzjähriger Tourismus auf Sardinien geht, ist nach wie vor in gewissen Kreisen unbeantwortet. Das Schaf hilft gern, das zu klären.
  • Themen wie Klima-, Umwelt- und Naturschutz, kulturelle Wertschätzung und Vielfalt sind wichtiger denn je.
  • Grundsätzlich schadet ja nicht, die wunderschöne Natur und die wertvolle Kultur Sardiniens schützen und bekannt machen zu wollen.
  • Aber wenn andere „Drill, Baby, Drill“ brüllen, gegen Solaranlagen und Windräder demonstrieren und Europa und die Welt sich gefühlt in eine (früher undenkbare) extreme rechte Richtung entwickelt, schau ich eben, was mir zu all dem einfällt und versuche, genau hinzuschauen.
  • Die Idee dieses Blogs ist nach wie vor, dem echten Sardinien im Hinterland ein paar mehr Besucher zu verschaffen und es bekannter zu machen.
  • Das hat dann auch nichts mit „Geheimtipps verraten“ zu tun, sondern damit, dass diese Orte es mehr als verdient haben, etwas vom Tourismus-Kuchen abzubekommen. Und vielleicht sogar, die Küsten zu entlasten.

Vielleicht ist es auch mein Job. Vielleicht bin ich genau hier, um Kompromisse auf und für Sardinien zu finden.

Oder, um einen sehr netten Kollegen zu zitieren:

„Die Ergebnisse einer Koalition (ich würde sagen: Demokratie, Gesellschaft) kann nie der Überzeugung nur einer der beteiligten Parteien entsprechen, sondern muss immer ein Kompromiss aller beteiligten Parteien sein.“

Ich finde das sehr schlau und es lässt sich prima auch auf andere Bereiche wie eben den Tourismus anwenden. Selbst wenn schwerfällt, Extreme zu verbinden, kann doch aus der Mitte ein Kompromiss geboren werden.

By the way, falls es jemand wissen mag: Extreme zu wählen, ist für mich selbst keine Option. Dennoch finde ich wichtig, dass solche Positionen höchstens temporär sind, weil sie nämlich auch ganz normale Leute wie uns spalten. Ich wäre dafür, Extreme eher als Indikator zu verstehen, um zu erkennen, was fehlt, was zu viel ist und was nicht stimmt. Dann aber daraus lernen um uns hoffentlich im Kompromiss wieder zu treffen.

Bevor das schwarze Schaf aber jetzt zu politisch wird und sich nochmal intensiver mit der Farbenlehre auseinander setzen muss, lässt es das mal so stehen. Intanto, die Position dürfte klar sein.

Das Schaf verspricht aber all seinen Lesern, Leserinnen und Lesenden, weiterhin sehr aufmerksam zu sein, was hier auf der Insel passiert.

Um es noch deutlicher zu sagen:

  • Dieser Blog wird sich um Sardinien kümmern.
  • Aus ernsthaftem Interesse.
  • Das hat Berührungspunkte mit Natur-, Umwelt-, Meeres- und – für manche böses Wort – Klimaschutz. Daher werde ich diese Themen in Zukunft immer wieder bemerken.
  • Ich berichte über das, was ich beobachte, versuche halbwegs intelligente Schlüsse zu ziehen, recherchiere zur Not auch mal ne ganze Nacht lang und bleibe unabhängig.
  • Wer das nicht mag oder glaubt, kann gern gehen.
  • Muss aber nicht.

Mir ist zwar nicht ganz egal, wen ihr wählt, aber jede/r hat seine/ihre Gründe (ach so – ich gender nicht immer, aber immer öfter).

Nett wäre schon, wenn ihr mir nicht zwingend ans Bein pinkelt. Denn ich meine es wirklich gut mit Sardinien und hoffe auch, es gut zu machen. Und die wenigsten meiner Leser kennt mich wirklich. Auch wenn ich relativ viel online bin, habe ich – wir wir ja alle – ein komplexes Leben, das nicht online sichtbar ist. Und den Menschen können wir von außen schon gar nicht beurteilen.

Wenn ihr euch darauf also nicht „herablassen“ könnt: Bye Bye. Dies ist mein Vorgarten, stänkert und trollt woanders.

Niemand muss den ganzen Blog nicht lesen, wenn’s ihm/ihr nicht passt. Niemand zwingt euch, mir zu folgen. Mir ist das auch aus Statistik-Gründen herzlich egal. Dieser Blog ist seit 2010 Non-Profit. Ich decke meine Kosten, aber verdiene nichts damit. Also haltet bitte den Ball flach.

Kontraste bereichern das Leben. Sind sie zu stark, ist manchmal besser, sich zu trennen und zuzulassen, dass Grenzen verwischen.

„Wir laden dich gern auf einen Cappuccino ein“ – und ein Wort an die Hater

Das ist so ein nett gemeintes Angebot. Früher war ich aber noch ein wenig offener – heute weiß ich leider oft nicht, wer (auch für mein kleines Seelenheil) hier auf der Insel ein Vollhonk ist und wer nicht.

Und Vollhonks habe ich einige auf der Insel getroffen, ich kann euch sagen (nicht nur, aber leider viele deutsche), echt ätzende Momente erlebt und Lebenszeit verschwendet. Mit denen trinke ich einfach keinen Cappuccino. Die innere Haltung sieht man Leuten von außen nur selten an. Aber spätestens jetzt wisst ihr, mit wem ihr es zu tun habt.

Ich bin mir tatsächlich sehr bewusst, dass ich Leser und Leserinnen habe, die mich wegen meiner Meinung echt doof und sogar heuchlerisch finden. Weil ich auch Nächte damit verbracht habe, das einzuordnen.

Wer mich oder meine Meinung nicht mag, kann einfach gehen. Ich lasse euch gehen. Pinkelt mir einfach nicht ans Bein. Ich mach’s ja auch nicht.

Ich mache mir gern viele Gedanken. Wenigstens einmal im Jahr 😉 Wenn sie dir nicht gefallen, musst du sie nicht lesen.

Aus Gründen des eigenen Seelenheils (und der eh wahnsinnig knappen Zeit) trinke ich erstmal mit niemandem irgendwas. Und mache sowieso keine Dates über Instagram oder Faxebuch. Ich bitte herzlich um euer Verständnis.

In der „realen Welt“ beginnt eine Begegnung viel neutraler, vor allem: unpolitischer.

Deswegen würde ich es gern einfach so halten: Überlassen wir es doch dem Zufall, ob wir uns auf Sardinien treffen und die Chemie stimmt. Das hat bisher ganz gut funktioniert. Mein Auto ist relativ leicht erkennbar:

Ein schwarzes Schaf im weißen Panda. Hupt mich gern an!

Wenn ihr mich seht – hupt mich unbedingt gern an und grüßt das Schaf auf der Motorhaube.

Wenn es gerade passt, halte ich. Und dann schauen wir mal. Oder wir treffen uns auf irgendeinem Parkplatz bei einem Wandergebiet oder auf einem Herbstfest in der Barbagia – das passiert tatsächlich am häufigsten.

Mag sein, dass wir uns – wegen der Gemeinsamkeiten oder trotz inhaltlicher Differenzen – dann ganz nett finden. Dann trinken wir vielleicht sogar ein Ichnusa zusammen.

Aber ich trinke auch in Kiel oder Hamburg nicht mit jedem ein Bier, der mir über den Weg läuft. Selbst ohne politische Differenzen findet mich nicht jede/r nett … komisch eigentlich 😉

Es kann auch sein, dass ich schlicht nicht auf das Hupen reagiere, weil ich gerade zu irgendeiner seltenen Ausstellung in irgendeinem Bergdorf hechte oder zu einer Weinernte muss oder nach ner anstrengenden Wanderung einfach nach Hause und duschen möchte.

Ich hab ja auch noch ein ganz normales Berufs- und Privatleben und keine Ferien wie die meisten von euch.

Also – nie böse Absicht, nur etwas Vorsicht … und meistens Zeitmangel 😉

Danke für euer Verständnis – das musste einfach mal raus …

Ich glaube aber eh, ihr seid einfach so nett wie bisher 🙂

Seit der Gründung dieses Blogs in 2010 hatte ich keinen echten Shitstorm – weder auf dieser Seite, noch auf facebook, noch auf instagram. Nur ganz selten, einzelne, verstreute Anfeindungen.

Dafür ein MEGA DANKE!

Selbst an die, die mich anpinkelten: Ihr habt mir geholfen, meine Meinung zu überprüfen. Das ist gut.

Mein Wunsch für 2025 ist:

  • Lasst uns friedlich und freundlich miteinander umgehen.
  • Lasst uns – vielleicht als kleinsten gemeinsamen Nenner – Sardiniens Natur und Kultur schützen, einen guten, nachhaltigen Tourismus befürworten – damit die Insel auch noch für künftige Generationen so ist, wie wir sie lieben und schätzen.

In diesem Sinne wünsche ich allen aus tiefstem Herzen ein gutes und friedliches 2025.

Euer schwarzes Schaf.

PS: Was ich mit dem Titel „Neues Jahr – neues Schaf“ auch meinte, und worüber ich eigentlich schreiben wollte, ging eigentlich unter: Ich plane einen Relaunch. Die Seite ist technisch mega veraltet. Ist (noch) eine Budgetfrage, da das Projekt nach wie vor privat finanziert ist. Aber ich hoffe, es in diesem Jahr zu schaffen!

PPS: Auch neues Schaf: Ich transferiere peu à peu ein paar Inhalte auf segelrevier-sardinien.de – ein „Spin-off“ des schwarzen Schafs. Themen sind Meeresschutz und nachhaltiges Segeln. Ich bin vor einigen Jahren durch merkwürdige Umstände zu einem kleinen Segelboot gekommen (an dem ich mehr Arbeit als nötig habe, aber auch sehr viel Freude). Es ist sicher keine Luxusyacht, aber für mich absoluter Luxus. Ich versuche nun, es sinnvoll einzusetzen, und plane einen nachhaltigen Segelführer für Sardinien, der das Meer mit dem Hinterland verbindet. Mal schauen, wie sich das anlässt – ich halte euch auf dem Laufenden!

6 Comments

  1. Roberto

    8. Januar 2025 at 16:52

    liebe nicole – als erstes:
    ite bellas cussas fotos de su cuile de ziu tattanu e de tottu cussos campos de preta 🙂 …
    als zweites: weiter so!! ich schätze deine beiträge sehr und hab dich weiterempfohlen und empfehle dich auch weiter.
    deine artikel, beiträge (eigentlich alles) sie sind so e c h t .
    ich wünsche dir und dem schwarzen schaf: TOTTU SU VENE DESSU MUNNU.
    salutos

    Reply
  2. Evelyne Spreafico

    9. Januar 2025 at 02:25

    ich weiss nicht ob wir uns jemals begegnen werden aber dein Reiseführer ist Gold wert. Wir waren eine Woche in Sardinien und mit Vorteil gut italienisch zu sprechen haben wir die Gegend um Giba kennengelernt. selten so eindrucksvolle Ferien erlebt. Ich bin überzeugt dass unscheinbare Orte abseits des Chaos viel mehr zurückgeben als Touristen Hot Spots.
    wir hoffen auch dieses Jahr nochmals zurück zu kehren…

    Reply
  3. Stefan Lorenzl

    2. Februar 2025 at 08:11

    Ich bin seit 2012 unregelmäßig auf Sardinien und habe in dem Land so etwas wie meine zweite Heimat gefunden. Deine Geschichten und Anmerkungen zu Sardinien sind sehr schön ausgearbeitet und sollten ein Muss für diejenigen sein, die die Insel besuchen wollen, aber auch wirklich gut zum Nachlesen und Träumen, in den Zeiten, in denen man nicht auf der Insel sein kann.

    Reply
    • Nicole Raukamp

      3. Februar 2025 at 09:13

      Vielen Dank für deine netten Worte, das freut mich total!

      Reply
  4. Michael

    2. Februar 2025 at 14:31

    Ich sitze in Oberbayern und habe mir (zusammen mit meiner Frau und einem befreundeten Paar) dieses Jahr den Besuch von Sardinien hingelegt. Erstmals. Seit Tagen lese und recherchiere ich. Allein – es ist (wie immer) nicht einfach. Ich suche Ruhe, Tiefe, Genuss mit Verantwortung. Slow Food (und seine Ideen). Soeben bin ich auf „pecora nera“ gestoßen. Und ich spüre – ich bin angekommen! Alles was ich bisher hier gelesen und gesehen habe ist ganz wunderbar. Ich werde mir jetzt einen weiteren Tee machen und dann tief eintauchen. Mich mit Vorfreude beladen … herrlich! Unser Urlaub wird erst im September sein … lange Vorfreude. Schon jetzt herzlichen Dank für dieses Geschenk!

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