Monte Novo San Giovanni gehört zu den ganz besonderen Trekking-Zielen auf Sardinien. Auch, weil man ihm seine Besonderheiten vielleicht zunächst nicht anmerkt. Monte Santu Juvanne, wie er lokal genannt wird, ist nämlich umgeben vom Foresta di Montes – und in dem finden wir einen der ältesten, und größten Steineichenwälder Europas. Vom Berg hat man einen enormen Weitblick über den Supramonte di Orgosolo und sieht sogar bis zu den höchsten Gipfeln der Insel.

Panorama am Monte Novo San Giovanni
Panorama Richtung Nordosten am Monte Novo San Giovanni

Sofern der Himmel nicht wolkenverhangen ist – und das ist er heute.

Und das ist die Sicht mit Wolken. Zwischen den beiden Bildern liegt etwa eine Stunde.

Trotzdem entpuppt sich der Tag als schlicht grandios, weil er die mystische, wilde Schönheit dieses Ortes erst ans Tageslicht bringt.

Und das schwarze Schaf wär ja auch keins, wenn es sich nicht einen öddelig kalten, windigen Tag im Dezember ausgesucht hätte. Wobei ausgesucht übertrieben ist. Es ist ein Sonntag, in Covid-Zeiten, die ja auch nicht ganz ohne Einschränkungen sind. Da nimmt man halt das Fenster aus Zeit und Möglichkeit, das da ist. Egal wie das Wetter ist. Und der Tag ist am Ende trotzdem perfekt schwarzschafig.

Das Wetter ist für diese Region und zwischen Berg, Wald und Tal tatsächlich schwierig einzuschätzen. Rechne einfach mit allem und mit Überraschungen, speziell in der Neben- und Nichtsaison. Zur Vorbereitung mehr am Ende des Artikels.

Jetzt nämlich erstmal rauf auf den Trek!

Den Gipfel sieht man schon vom Parkplatz am Forsthaus (wenn nicht grad Nebel ist).

Wir starten am Ende der Provinzstraße nach Montes, bei Funtanabona am unübersehbaren Gebäude der Forstverwaltung. Gleich danach die „gute Quelle“, aus der man auch direkt trinken kann.

Start an der Quelle Funtana Bona
Start an der Quelle Funtana Bona

Foresta di Montes: Trek durch einen Jahrhunderte alten Steineichenwald

Der Trek an sich ist nicht schwer – zumindest nicht, wenn man auf dem Forstweg bleibt. Ich empfehle den Rundgang »sentiero in foreste«, den Waldpfad, der den Hauptweg zweimal kreuzt, aber um einiges interessanter (und damit auch länger) ist. Wer vielleicht aus botanischem Interesse auch den Wald Foresta di Montes erkunden möchte, und dann noch auf den Gipfel will, ist mit diesem Weg bestens bedient.

Tolle Bäume gibt es im Foresta di Montes
Tolle Bäume im Foresta di Montes

Bei meinem allerersten Besuch konnte ich den Wald gar nicht so richtig schätzen. Ich wandere nicht so gern in Wäldern, finde sie fast langweilig. Das muss an meiner schleswig-holsteinischen Herkunft liegen: Wir mögen lieber Horizonte und weit gucken. Also bin ich mehr oder weniger hindurch gehetzt und auf dem Monte Fumai gelandet (dem Nachbargipfel des Monte Novo San Giovanni, beide übrigens exakt gleich hoch: 1.316 Meter).

An diesem Tag geht es also auf den Monte Santu Juvanne und wir sind in einer 8-köpfigen Gruppe unterwegs, die sich – social distancing lässt grüßen – locker und großzügig verteilt. Darum dauert der Aufstieg über den breiten Weg auch etwas länger. Und ich habe ein wenig Zeit, mich umzuschauen.

Die hohen Bäume sind von Moos und Pflanzen bewachsen. Die Bezeichnung »unberührt« hat in diesem Wald tatsächlich noch eine Bedeutung und ist wahr. Es sieht unheimlich schön aus.

Moosbewachsene, alte Steineichen

Der Foresta di Montes ist in seiner Ausdehnung einer der größten Steineichenwälder im Mittelmeerraum. Er beginnt einige Kilometer hinter Orgosolo und erstreckt sich insgesamt auf ca. 4.586 Hektar auf etwa 1.000 Metern Höhe. Im Südwesten bis zu den Ausläufern des Gennargentu, Richtung Osten über den Supramonte di Orgosolo bis zum Rio Flumineddu.

Er ist sehr artenreich und eine faszinierende »Wohngemeinschaft« mit anderen Baum- und Pflanzenarten wie Ahorn, Pinien und Erdbeerbäumen. (Beschreibung in italienischer Sprache auf sardegnaforeste.it). Als auf dem Rückweg die Sonne durch die Stämme scheint und Lichtstrahlen hier und da einen Felsen beleuchten, wird seine ganze Schönheit sichtbar. Ich möchte mir selbst gratulieren, dass ich jetzt gerade hier sein kann und bin wirklich, wirklich dankbar dafür.

Der ganze Stolz der Forstleute, der Primärwald Sas Baddes, ist außerdem einer der ältesten Steineichenwälder Europas mit bis zu 25 Meter hohen Bäumen. Lecceta plurisecolare bedeutet, dass er mehrere Jahrhunderte alt ist und damit auch die systematische Abholzung der meisten Wälder Sardiniens überstanden hat. Warum, darüber könnte das Zitat des Kartografen und Generals Alberto Lamarmora aus dem Jahr 1840 Auskunft geben:

„…C’è una regione detta Fontanabona, con alcune capanne di pastori, quasi tutti banditi del villaggio di Orgosolo, …. fui ricevuto con più di dodici fucili puntati sulla mia persona, con l’ingiunzione di non fare un passo in più…“

»Da ist eine Region, die nennt sich Fontanabona, mit einigen Hütten von Hirten, quasi alle Banditen aus Orgosolo … ich wurde von mehr als zwölf Gewehrschüssen auf meine Person empfangen, wohl eine Mahnung, nicht einen Schritt weiter zu gehen …«

Bei uns ist alles friedlich, die aktive Quelle Fontanabona ist heutzutage ein harmloser Picknickplatz.

Schüsse hören wir aber sehr wohl – die Jagdsaison auf Sardinien ist in vollem Gange! Un in einem Wald wie diesem laufen natürlich auch Wildschweine und anderes jagbares Getier.

Darum hatte ich auch meinen roten Pulli angezogen. Blöd nur, dass es noch so kalt ist, dass ich den braunen Wollpulli darüber nicht ausziehen mag. Die Mütze ist schwarz … Ich schreibe mir auf den Merkzettel, mir eine farbige Winter-Trekking-Jacke zuzulegen.

Wir rufen scherzhaft »Non siamo cinghiali!« – Wir sind keine Wildschweine! … und werden tatsächlich am Leben gelassen. Sicher auch ohne, dass wir gerufen hätten 😉 Die Täler übertragen die pfeifenden Geräusche der Gewehre weiterhin, sorgen für latente Unruhe in unserer kleinen Gruppe, aber die Jäger sind weit weg. Wir steigen weiter auf.

Baum und Stein in friedlicher Koexistenz
Baum und Stein in friedlicher Koexistenz

Ab und zu lichtet sich der Wald, doch tief hängende Wolken und Nebel sorgen für Nullkommagarkeine Sicht. Erst auf dem Rückweg sehen wir durch diese Fenster den Monte Novo San Giovanni: Der prägnante Felsabsatz mit vertikalen Wänden guckt aus der grünen, waldigen Landschaft hervor.

Der Wald endet direkt vor diesem Felsabsatz, dessen geologische Entstehung einigermaßen komplex ist. Ich geb’s nur verkürzt wieder, denn sowohl Supramonte als auch Gennargentu (die sich beide quasi in dieser Region treffen, aber völlig unterschiedlich sind) haben mehrere Phasen durchlebt. Über hunderte Millionen Jahre, vom Paläozoikum (Erdaltertum) und Mesozoikum (Erdmittelalter) wurde die Insel durch vulkanische Aktivität und tektonische Bewegungen nach und nach in ihre jetzige Form und Höhe gebracht.

Der optische Eindruck der Monte Novo San Giovanni ist auf die anhaltende Wirkung von Erosionen zurückzuführen: Das Sediment rund um das feste Gestein sank immer weiter ab, zurück blieben die fast vertikalen Felswände.

Auf dem Berg: Monte Novo San Giovanni

Irgendwie fühlen wir uns auch erst jetzt richtig auf dem Berg. Alles ist immer noch spannend, denn um den Gipfel hängt immer noch ein nebliger Vorhang.

Hier, wo die Bäume sich lichten und niedriger werden, gehen wir wie durch einen Zauber- und Märchenwald. Fehlt nur die Eule, die »Schuhu« macht …

Vor uns aber fällt mehr und mehr Licht durch die Wolkendecke und der Nebel wird flüchtiger – ein Zeichen dafür, dass die Sonne von oben jetzt langsam aber sicher Kraft entwickelt und es bald aufklaren wird.

Da geht’s lang!

Um es die ganze Zeit sonnig zu haben, hätten wir eine Stunde später losgehen müssen, so gegen 11 Uhr. Ich will meinen Mitwanderern erst recht geben, denn dann hätte ich länger schlafen können. Aber eigentlich ist es gerade diese eine Stunde, die den Trek zu etwas ganz Beeehsonderem macht. Früh am Morgen machen Berge und Täler halt echt noch was sie wollen.

Für den letzten Aufstieg, der eigentlich in maximal zehn Minuten zu machen ist, lasse ich mir fast eine halbe Stunde Zeit, obwohl ich fast nichts sehe … einfach nur weil es so friedlich, so still und so mystisch ist … Nebelschwaden huschen um mich herum …

Ich könnte noch Millionen Fotos machen. Aber es ist wirklich a… kalt, denn nicht nur der Nebel, sondern auch der Wind huscht und oben auf dem Gipfel erwartet uns eine kleine Schutzhütte / rifugio, die von Wanderen gern genutzt wird (etwas weiter unterhalb gibt es noch eine zweite, geschütztere).

Schutzhütten, rifugio, auf dem Monte Novo San Giovanni
Schutzhütten, rifugio, auf dem Monte Novo San Giovanni

Was bei keiner Exkursion in sardischer Gesellschaft fehlen darf: eine perfekte Merenda. Jeder hat etwas mitgebracht, von Salsiccia, Brot, Oliven, Pecorino von jung bis alt, Mandarinen, selbstgemachtes Gebäck / dolci

Tja, und das schwarze Schaf reicht Glühwein (in diesem Fall halb Tee / halb Wein, mit Orangenschalen und Zimt, aber ohne Rum – man ist ja auf ner Exkursion), aber echt gut! Dennoch: Hüttenfeeling haben die Sarden nicht im Blut, auch wenn es hier rein optisch durchaus »alpin« angehaucht ist und alle es »una meraviglia» finden. Der Glühwein (vin brulee / vino caldo) wird skeptisch beäugt, ein Schluck zum Aufwärmen oder höflich Probieren reicht. Man wechselt dann zum mitgebrachten, natürlich kalten Wein. Lieber frieren und lam(m)entieren, so kommt es mir manchmal vor.

Boh, egal, mir und meinem Freund (nicht erst seit heute ein Glühwein-Fan) war’s recht. Uns war am Ende der Thermoskanne warm und es darf ja jeder so glücklich werden, wie er möchte.

Ein Anflug von Hüttenfeeling im rifugio ...
Ein Anflug von Hüttenfeeling im rifugio …

Das mit dem social distancing war in der kleinen Hütte zugegeben schwierig, darum war fliegender Maskenwechsel mit Durchlüftung und Abwechslung im Drinnen- und Draußensein angesagt. Alle waren vorsichtig mit sich selbst. Lag vielleicht daran, dass wir Freunde sind, die sich ehrlich umeinander sorgen – und keine bunt zusammengewürfelte Wandergruppe mit Touristen waren. Da muss wirklich jeder auf sich selbst achten – denn natürlich ist draußen und gerade bei Wind das Risiko einer Ansteckung geringer. Aber wenn du irgendwo auf dem Weg die falsche Person triffst, kann man sich genau so Viren einheimsen wie anderswo. Letztlich hat das der guten Stimmung überhaupt keinen Abbruch getan. Trotzdem schön, wenn es irgendwann wieder unkomplizierter wird.

Tja und so ne Merenda braucht ja auch ihre Zeit und gibt der Sonne die Gelegenheit, ihre Arbeit zu tun: Nach einer knappen Stunde auf dem Gipfel, gewärmt von Glüh, sitze ich endlich vor der Hütte in der Sonne!

Es sind noch Wolken über dem Supramonte, aber es klart irgendwie mehr „von unten“ auf und über dem Monte Novo ist wie zum Geschenk blauer Himmel. Wir laufen verstreut auf dem kleinen Plateau herum und versuchen die irre Weite der Landschaft einzuordnen.

Panorama-Blick in Richtung Supramonte di Oliena

Man kann sehr gut den Supramonte di Oliena mit dem Monte Corrasi ausmachen, die rückwärtige Seite der Gola Su Gorropu, und in einiger Ferne die schneebedeckten Gipfel des Gennargentu, die wieder einmal gar nicht so aussehen wie die höchsten der Insel.

Blick Richtung Gennargentu – die schneebedeckten Gipfel sind auf dem Foto leider nicht zu erkennen, waren aber da 🙂

Und natürlich den Foresta di Montes. Der Ausblick über die immergrünen Weiten, die sich im Grau der Berge verlieren, ist wirklich toll.

Endlich freigegeben: der Blick auf einen Teil des weiten Steineichenwaldes Foresta di Montes
Endlich freigegeben: der Blick auf einen Teil des weiten Steineichenwaldes Foresta di Montes

Insgesamt ein leichter, wirklich schöner Trek, der in der Nebensaison richtig spannend wird. Und den du bei botanisch-kulturellem Interesse und ausreichend Zeit auch erweitern kannst. Hier mein Schwarzschaf-Tipp für alternative / zusätzliche Routen:

Sentiero "Vadde de Molentes"
Sentiero „Vadde de Molentes“

Das schwarze Schaf lässt sich noch ein bisschen die Sonne auf den wolligen Pelz scheinen und steigt dann flott ab … Wir wollen noch Kastanien sammeln und die abends im Kamin rösten und bei einem Cannonau diesen wundervollen Sonntag ausklingen lassen …

Beste Zeit für diesen Trek: ganzjährig

Der Trek auf den Monte Novo San Giovanni ist einer für alle Jahreszeiten. Für die drei, vier Kilometer (je nach Weg) ab dem Forstgebäude (das übrigens normalerweise auch ein Museum beherbergt) brauchst du ein gutes Stündchen. Das ist quasi immer machbar.

  • Im Frühling und Herbst, in der expliziten Outdoor-Saison auf Sardinien ist er natürlich sehr kommod – von den Temperaturen bis zur Sicht. Aber bei zu gutem Wetter wie beschrieben vielleicht auch etwas langweilig. Dann hilft nur: den weiten Weg gehen und vielleicht auch den Nachbargipfel, Monte Fumai, mit einbeziehen.
  • Aber auch im Sommer ist der Trek wundervoll – denn die meiste Zeit geht es eben durch Wald = Schatten. Wenn nicht gerade 40 Grad auf der ganzen Insel herrschen (obwohl es auch dann im Wald etwas kühler sein könnte), ist der schattige Weg inklusive der Picknickplätze für alle, die sich im Urlaub auf jeden Fall bewegen wollen, prima.
  • Tja, und den Winter – den gucken wir uns jetzt an. Ich finde, dieser Dezember-Tag war ein echter Glücksgriff!

Vorbereitung in Sachen Wetter: In den einschlägigen Wetter-Apps habe ich mir die Orte Orgosolo und Fonni angesehen. Orgosolo liegt zwar auf anderer Höhe und hat andere klimatische Bedingungen als der Wald – ist aber am nächsten dran. Fonni liegt immerhin auf 1.000 Metern und ist ein guter Indikator für die zu erwartenden Temperaturen. Bei beiden war man sich einig, dass es ab 10 Uhr den ganzen Tag ein Sonne-Wolken-Mix mit maximal 10 Grad sein werden und ein Nordwind mit 13 Knoten weht. Das könnte also kalt werden. Damit kann man ja aber was anfangen und Klamotten und Mitnehmsel (z. B. eine Thermoskanne mit einem warmem Getränk) entsprechend organisieren. Dazu gleich noch mehr.

Zur Klamottenfrage: Das Schaf war in „Zwiebeltechnik“ gekleidet und muss zugeben, dass das das schwierigste an der Vorbereitung ist. Trekkingschuhe und -hose, darunter Beinlinge, T-Shirt, langärmeliges Funktionsshirt, Wollpullover (ein guter, ich mag auch meinen Elbtroyer im Winter auf Wanderungen), Daunenweste (die ich am Anfang auch echt brauchte. Vielleicht findet ihr in dieser Klamotten- und Packliste ja ein bisschen Anleitung, anzupassen auf eure Jahreszeit / Bedürfnisse.

„Zwiebeltechnik“: das Schaf sieht zwar ein bisschen aus wie das Michelin-Männchen, aber hat’s warm 😉

Der Foresta di Montes macht übrigens auch bis kurz vor den Gipfel mit dem Mountainbike Spaß. Startest du in Orgosolo, ergibt das eine richtig schöne Tour, etwa 15 hügelige Kilometer bis zum Forstgebäude bei Funtanabona, plus etwa dreieinhalb Kilometer auf dem breiten Forstweg durch den Wald (einfach). Um auf den Gipfel zu gelangen, musst du dein Fahrrad abstellen oder hoch tragen, denn der letzte Abschnitt des Pfades ist mit Treppenstufen versehen.

Anfahrt und Unterkunft

Vermutlich kommst du von der Schnellstraße SS 131, dort nimmst du den Abzweig bei Nuoro und fährst auf der neuen SS 389 ssv in Richtung Lanusei. Wer aus Süden kommt, fährt auf der gleichen Straße in Richtung Nuoro. Abzweig für beide: Pratobello. Dort in Richtung Mamoiada und nach kurzer Strecke rechts abbiegen nach „Orgosolo“ und „Montes“ (Schilder sind erst spät erkennbar). An der T-Kreuzung nach rechts und der Straße einige Kilometer folgen. Du passierst den Stausee Lago di Olai (in dessen Mitte sich je nach Wasserstand ein Nuraghe auf einem Inselchen befindet).

Die Straße endet direkt an der Forstverwaltung, einem großen terracottafarbenen Gebäude, dort ist auch ein Parkplatz. Im Zweifel kannst du bis hierhin auch Herrn Google fragen (Foresta di Montes als Ziel eingeben).

Da wir im Supramonte di Orgosolo sind, dreht sich auch ein mögliches »Rahmenprogramm« um das berühmte Dorf:

  • Abends ein Streifzug durch Orgosolo mit seinen über 200 Murales – und schon ist der Tag perfekt.
  • Wer übernachten möchte, der bleibe am besten in Orgosolo – eine Freundin von mir empfängt euch gern im B&B Pedrales.
  • Natürlich ist auch ein typisches Hirtenessen / pranzo pastore nicht zu verachten … wenn du dich einem der lokalen Guides anschließt, dann organisiert er bestimmt etwas.
  • Alternativ würde ich euch zum Abendessen in den Nachbarort Mamoiada schicken – dort warten das Sa Rosada, das Su Tapiu und das Abbamele auf euch. Ich könnt‘ mich nicht entscheiden, wo ich einkehre 🙂

Ich bin Nicole, auch bekannt als »das schwarze Schaf auf Sardinien« (italienisch: pecora nera) und Gründerin dieses Blogs. Hier berichte ich von meinen Streifzügen im ganzen Jahr auf, durch und rund Sardinien. Im »richtigen Leben« bin ich Beraterin für Kommunikation und Tourismus sowie Content Creator.

5 Comments

  1. sigrid von o-solemio

    16. Dezember 2020 at 22:53

    Liebes wolliges Schwarzschaf,
    Danke für die Inspirtion, eine schöne Tour! Bin mit dir durch den Nebel gewandert. Virtuell klappt es schon mal :-).
    Die Tour wie du sie beschreibst, trau ich mir aber als Flachlandtiroler durchaus auch zu. (Berge sind ja nicht so meins). Klingt so spannend, dass ich mich davon inspirieren lasse.
    Auf jeden Fall war’s schön zu lesen :-). Danke!

    Reply
    • pecora nera

      18. Dezember 2020 at 09:04

      Sehr gern 🙂
      Und: Wenn son Deichschaf das schaf(f)t, dann auch ein Flachlandtiroler 😉

      Reply
  2. sigrid von o-solemio

    16. Dezember 2020 at 22:54

    ups… da fehlt ein a in der spiration…

    Reply
  3. Cordula Klein

    21. Dezember 2020 at 21:05

    So ein wundervoller Artikel wieder… die Sehnsucht wächst… Wir waren beim letzten Urlaub auch im Foresta di Montes unterwegs und ganz verzaubert… Vielen Dank für die wachgerufene Erinnerung!
    Ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes, ein wirklich gutes neues Jahr!

    Reply
    • pecora nera

      22. Dezember 2020 at 09:40

      Ganz lieben Dank, das wünsche ich dir auch!

      Reply

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