Schwarze Schafe in einer weißen Herde sind einzigartig: Sie stechen hervor und haben ihren eigenen Kopf. Denken wir an schwarze Schafe (und irgendwie gilt das scheinbar weltweit), ist das auch mit Vorurteilen verbunden: rebellisch, dickköpfig, eigenwillig, individuell. In jedem Fall offensichtlich anders als die anderen oder als die meisten.

Was aber, wenn alle Schafe schwarz sind – und nicht bloß eines? Um das herauszufinden, kehrt das bloggende schwarze Schaf zurück zu seinen Wurzeln – und besucht das pecora nera di Arbus.

Schwarzes Schaf unter schwarzen Schafen 🙂

Vorgeschichte

Denn ganz am Anfang, als ich das erste Mal allein und in der tiefsten Nebensaison über die Insel streifte, kam ich auch in jenes Dorf. Es war glaube ich im Jahr 2008 oder 2009, ich weiß ad hoc nicht mehr genau. Aber ich erinnere mich an meine ersten Momente in Arbus.

Arbus liegt hinter einem Pass, Genna Frongia, auf rund 400 Metern Höhe oberhalb von Guspini – und ist umgeben von traumhafter Landschaft, Wiesen, Hügeln, Bergen. Hier und da erhascht man einen Blick in die Weite, sieht auf der einen Seite die Ebene des Medio Campidano und auf der anderen Seite die Hügel der Costa Verde und des Iglesiente. Der Ort selbst ist, wenn man das erste Mal und dann auch noch zufällig ankommt, ziemlich unübersichtlich. Die Landstraße SS 126 führt mitten durch graue, meist schmucklose Hausreihen, ist aber in eine Richtung Einbahnstraße. Den Weg hindurch zu finden, ist mühsam: ein Auf und Ab, ein Halten und Weiterfahren, nicht wirklich intuitiv. Ich verlor mich ein paar Mal beim „Der-Nase-nach-Fahren“ in den verwinkelten, teils engen Straßen, die für mich alle gleich aussahen.

Kurz hinter Arbus: Die Dichte an schwarzen Schafen nimmt zu.

Arbus wirkte an diesem grauen Regentag zudem etwas verschlossen. Der Ort hat aber über 6.000 Einwohner, die sich als sehr nett herausstellten. Zumindest die, die ich ansprach. Denn wie so oft waren es die Neugier und das sehr bestimmte Gefühl, an einem authentischen Ort auf Sardinien angekommen zu sein, die mich anhalten ließen. Ich frage ein paar Leute, was hier das Besondere ist. Gleich beim ersten Gespräch erzählte man mir von einer schwarzen Schafrasse, die es nur hier gäbe: das „pecora nera di Arbus“.

Bingo! Alles, was nach einzigartig und „nicht das Übliche“ aussieht, zieht mich bis heute magisch an. Außerdem mag ich Schafe. Na klar blieb ich, um sie zu finden.

Das war allerdings gar nicht so leicht, denn die Täler hinter Arbus, Richtung Montevecchio und Monte Arcuentu (traumhaftes Trekkinggebiet, übrigens) sind nicht unbedingt direkt zugänglich. Die Wege sind (wie überall auf Sardinien) über Serpentinen, Provinzstraßen und Schotterwege weit und fressen Zeit. Außerdem wurde der Regen immer dichter. Ich nistete mich also in Arbus ein, und erkundete die Region am nächsten Tag in aller Ruhe und bei besserem Wetter. Es war trotzdem einigermaßen schwierig, denn bis vor zehn Jahren gab es nur so etwa 500 Tiere. Die landwirtschaftlichen Betriebe waren weniger auf zufällig vorbei schneiende Touristen eingestellt, als heute.

Aber, ich fand die schwarzen Schafe – die ersten in gemischten Herden. Und dann stand ich irgendwann vor einer rein schwarzen Herde und war schwerst määäährfach begeistert!

Ein toller Anblick! Eine tolle Geschichte!

Auf der Suche nach dem Beeehsonderen fand ich die schwarzen Schafe von Arbus
Auf der Suche nach dem Beeehsonderen fand ich die schwarzen Schafe von Arbus

In dem Moment war mir klar, dass sie ein tolles Symbol für meinen Sardinien-Blog sein könnten, mit dem ich Geschichten abseits des Touristenprogramms erzählen wollte (die ganze Entstehungsgeschichte kannst du hier nachlesen). So avancierten die Tiere zum Namensgeber für diesen Blog.

Tja und heute, 2021, schaffe ich es endlich, auch die Geschichte des famosen „pecora nera di Arbus“ zu erzählen. Ich werde sogar zwei erzählen – die der Schafe und meine eigene. Aber erstmal Ehre, wem Ehre gebührt: den schwarzen Schafen aus Arbus.

Und natürlich, der Philosophie dieses Blogs folgend, frage ich nicht Herrn Google oder Frau Wikipedia, sondern direkt vor Ort, also jemanden in Arbus. Und da auch nicht irgendjemanden, sondern Menschen, die sich garantiert auskennen:

Die Familie Lampis von der Azienda Agricola Caseificio Funtanazza hält seit fünf Generationen ausschließlich schwarze Schafe – und ist damit auch ein wichtiger Bewahrer der Artenvielfalt Sardiniens.

www.funtanazza.it / @funtanazza.it auf facebook

Was macht die schwarzen Schafe von Arbus so besonders?

Hirten von weißen Schafherden sind geteilter Meinung: Einer meinte mal, ein schwarzes Schaf brächte die ganze Herde durcheinander. Aber die meisten sagen, sie seien Glücksbringer. Da drängt sich wieder meine Frage vom Anfang auf: Was, wenn alle Schafe schwarz sind?

Sandro, der mir heute alles über das pecora nera di Arbus erklärt, bestätigt einleuchtend:

Eine ganze Herde Schafsglück!
Eine ganze Herde Schafsglück!

»Bei einer ganzen Herde von schwarzen Schafen multipliziert sich das Glück.« 🙂

Sandro Lampis, Caseificio Funtanazza

Allein dieser Satz sagt mir, dass ich am richtigen Ort bin! Die beiden Brüder Sandro und Mauro haben sowohl Ahnung als auch Humor 🙂

Trotzdem werden wir schnell ernsthaft und ich erfahre wichtige Dinge: Das pecora nera di Arbus ist eine autochthone Schafrasse = ursprünglich auf Sardinien heimisch / entstanden. Das hat es mit der razza sarda, der inselweit mit rund 3 Millionen Tieren dominierenden, weißen Schafrasse gemein.

Die Differenzierung scheint für den Laien auf den ersten Blick einfach: die eine Rasse schwarz, die andere weiß. Doch so einfach ist das nicht. Das pecora nera di Arbus ist nicht die schwarze Ausgabe des weißen Schafes. Wird in einer Herde der razza sarda ein schwarzes Lamm geboren, hat das nichts mit der Rasse aus Sardiniens Südwesten zu tun.

Tatsächlich hält das pecora nera di Arbus einige Besonderheiten und Kuriositäten parat und trägt so zur Biodiversität, der Artenvielfalt auf Sardinien bei.

Schauen wir es uns genauer an.

Kurios: das „kleine Schwarze“

Das schwarze Schaf von Arbus. Erkennungsmerkmal: keine oder kleine Ohren
La pecora nera di Arbus … das kleine Schwarze hat stets eine gewisse Eleganz!
  • Die Schafe haben einen kleinen, zierlichen Körper (das pecora nera di Arbus ist durchschnittlich niedriger und wiegt weniger als das weiße Schaf der razza sarda).
  • Es hat schwarze, kräftige Wolle – ab und zu mit einem weißen Schopf, Abzeichen oder Schwanz.
  • Kleine, leichte Köpfe, die Gesichtszüge sind elegant.
  • Sowohl die Widder als auch die weiblichen Schafe können Hörner haben.
  • Einige Tiere haben keine oder sehr kleine Ohren.
  • Sie zeigen intelligentes und autonomes Verhalten. Zum Beispiel sind sie sehr liebevoll im Umgang mit ihren Lämmern. Einige Tiere ziehen sich zum Lammen zurück, um sich ganz ihrem Nachwuchs zu widmen.
  • Die Milchproduktion ist vergleichsweise gering, aber von hoher Intensität und Qualität.
  • Die Schafe sind robust und an die karge Landschaft im Südwesten in Meeresnähe angepasst.
  • Rund 5.000 Tiere leben heute inselweit, vor allem aber in den Tälern rund um Arbus.
Kuriosum Nummer eins: Auch die Weibchen können geschwungene Hörner haben
Kuriosum Nummer eins: Auch die Weibchen können geschwungene Hörner haben
Erkennungsmerkmal: keine oder kleine Ohren
Kuriosum 2: einige Tiere haben keine oder kleine Ohren

Mauro und Sandro Lampis setzen bewusst auf die schwarzen Schafe. Wie die fünf Generationen der Familie vor ihnen. Die beiden Brüder tragen selbst seit 1990 ihren Teil dazu bei, um das pecora nera di Arbus vom Aussterben zu bewahren.

Dass das Dorf Arbus die Schafe zu seinem Markenzeichen macht und so auch zusätzliche Aufmerksamkeit und Attraktivität generiert, gibt der Arbeit der Schäfer und Käser der Region eine Bedeutung über die Grenzen des Medio Campidano und Sardiniens hinaus. Wie ich finde, eine gute Entwicklung. Denn gut kommuniziert, kann eine alte Tradition zum Wohl eines ganzen Dorfes beitragen.

Die schwarzen Schafe aus Arbus tragen aber auch durch ihr Dasein, durch ihre bloße Existenz zu einem natürlichen Gleichgewicht auf der Insel bei.

In einer Zeit des Artensterbens ist jedes Tier, jede Rasse, die überlebt, ein gutes Zeichen. Umso mehr freut mich der schwarzschafige Nachwuchs, der im Hause Lampis heranwächst. Besonders berührt mich darum das zehn Tage alte Lamm, das ich heute im Arm halte. Es ist ein Weibchen mit Hörnern, eine Botschafterin der Zukunft. Wahrlich ein „kleines Schwarzes“ und etwas ganz Besonderes. 🥰

Der schwarzschafige Nachwuchs ist gesichert :)
Der schwarzschafige Nachwuchs ist gesichert. Gute Arbeit! 🙂

Eine uralte Schafrasse, vom Selektionsprozess bewahrt

Biodiversität scheint ein großes Wort auf einer Insel, die im Grunde nur drei Schafrassen hat, von denen auch noch eine dominiert und zwei durchaus noch Schutzbedarf haben: Mufflon, razza sarda, pecora nera di Arbus. Drei ist aber schon mal mehr als eins, und allein deshalb ist es wichtig, sie zu bewahren und mit ihnen die Natürlichkeit auf der Insel.

Im Jahr 2008 wurde das pecora nera di Arbus als offizielle Rasse anerkannt und in das nationale Artenregister aufgenommen (registro nazionale anagrafico di razza).

Tatsächlich soll das pecora nera di Arbus sehr viel näher am wilden „Urschaf“, dem Mufflon (das auch auf Sardinien lebt), sein als die weiße Rasse. Denkbar ist auch, dass sie sich mit lokalen wilden Tieren vermehrt haben, nachdem Invasoren die schwarze Rasse aus Nordafrika auf die Insel gebracht haben. Aufzeichnungen dazu sind rar, insofern ist das ein bisschen Spekulation.

Was man weiß, ist dass diese alte Nutztierrasse sich insgesamt dem Selektionsprozess, der im Laufe der Zeiten quasi überall stattfand, entzogen hat. Sie ist mehr oder weniger geblieben, wie sie ursprünglich war. Bewusste Einkreuzungen oder gar genetische Manipulationen, wie bei anderen Schafrassen, fanden so gut wie nicht statt.

Womit wir beim Thema Genetik sind – denn die Rasse weist eine deutliche Diversität auf, wie wissenschaftliche Studien herausgefunden haben. Und lässt sich wie zuvor erwähnt auch klar unterscheiden, wenn man genau hinguckt. Nicht nur unter dem Mikroskop.

Die Unterwolle scheint im Licht wild-grau, und auch die Hörner erinnern ans Mufflon
Die Unterwolle scheint im Licht wild-grau, und auch die Hörner erinnern ans Mufflon

Nehmen wir ruhig mal das Kuriosum mit den k(l)einen Ohren: Ich bin kein Genforscher, aber hab mir sagen lassen, dass es auf einen Gendefekt hindeuten kann. Das kann passieren, weil die Rasse isoliert war und kein größerer genetischer Austausch und nie systematisch selektiert wurde, etwa zu Zuchtzwecken.

Anders gesagt: Jedes Schaf vermehrte sich mit jedem. Im Ergebnis gab es vielleicht auch den ein oder anderen Weidetrottel, oder aber – weil die Schafe an sich zu schlau waren – ein paar Exemplare mit keinen oder kleinen Ohren. Aber eben auch ein Hinweis darauf, wie ursprünglich diese seltene, alte Schafrasse ist.

Genaueres bleibt in genetischen Studien und Forschungen zu entdecken. Und von denen gibt es naturgemäß bei so wenigen Tieren und Züchtern eben sehr wenige.

Vielleicht ist das ja interessant für den ein oder anderen Forscher alter Nutztierrassen. Ich bin gern bereit, die Kontakte, auch zu denen, die die bisherigen Studien initiiert haben, zu vermitteln und eine „Forschungsreise in Sachen Schaf“ zu organisieren und begleiten. Ich fände es spannend – schickt mir einfach eine Mail.

Nachhaltige Produkte: das Meer in Käseform

Das pecora nera di Arbus hat sich im Laufe der Jahrhunderte besonders an das küstennahe und trockene Klima (das in Sardiniens Südwesten auch zur Bildung von Küstenwüsten, z. B. bei Scivu und Piscinas, geführt hat) angepasst.

Die Region hat sich nämlich in den letzten Jahrzehnten – nach dem Rückgang des Bergbaus – in ein wahres Naturparadies verwandelt. In den Landschaften zwischen der Costa Verde, dem Monte Arcuentu und dem Monte Linas dürfen Flora und Fauna sich heute ungestört und natürlich entwickeln. Nicht nur Schafe, sondern auch Mufflons und Hirsche leben hier frei und ungestört.

Sowohl die hier angesiedelten landwirtschaftlichen Betriebe als auch die touristische Infrastruktur sind in das Ambiente eingefügt. Jeder arbeitet mit sehr viel Respekt vor der Natur, auf möglichst nachhaltige Weise. Das Schöne daran ist, dass es für die Familie Lampis nichts Neues, sondern Teil ihrer Familienphilosophie seit Generationen ist.

Stampede!!! Alle schwarzen Schafe zum Melken, bitte!
Stampede!!! Alle schwarzen Schafe zum Melken, bitte!

Das pecora nera di Arbus wird vor allem als Milchschaf gehalten. Aus der Milch wird Pecorino gemacht: bei „Kilometer Null“ produziert, ohne Veränderungen oder Zusätze, als reines, natürliches Produkt. Auch verkauft wird der Käse dort, wo er produziert wird: In einem kleinen Geschäft oben neben dem Wohnhaus. Also, auch wenn es Überwindung kosten mag: Folgt ruhig den Schildern und der Schotterstraße zum „Caseificio Funtanazza“. Die Brüder Lampis sind sicher bei der Arbeit, aber freuen sich über jeden Besuch. Wenn das Tor offen ist, sind sie darauf gefasst, dass jemand kommt. Nett wäre von euch, die Mittagspause zu respektieren. Wer in Sachen Pecorino das Besondere sucht, wird es hier finden.

Moderne Geräte und Innovationen (wie die des Microchips im Schafsbauch zur Produktionserfassung mit der automatischen Melkmaschine) erleichtern Sandro und Mauro das Leben. Abgesehen davon also, dass sie nicht mehr gebückt über den Schafen stehen und die Milch irgendwo hinschleppen und sich den Rücken ruinieren, ist auf der azienda agricola alles so, wie es hier immer war. Inklusive der Schafe. Und gute Dinge und Werte zu bewahren ist ja auch eine der grundlegenden Qualitäten Sardiniens.

Der Pecorino von schwarzen Schafen ist wie die Tiere, ganz eigen: Er hat ein sehr intensives Aroma und geschmacklich sehr vielschichtig. Auch wenn die Produktion geringer ausfällt, als bei anderen Schafrassen, ist das Ergebnis von sehr hoher Qualität und tatsächlich unvergleichlich.

Schwarze Schafe bei der Arbeit im Melkstand

Das Caseificio Funtanazza macht zwei Arten von Pecorino („Carlotta“ und „Pedro“) und einen Ricotta („Enricotta“). Für alle wird die rohe, frische Milch direkt „ab Schaf“ nach dem Melken verwendet. Die ist sehr konzentriert, gehalt- und geschmackvoll. Die Brüder haben mit ihrem Käse schon landesweite Preise eingeheimst.

Als ich Carlotta und Pedro probiere, brauche ich ein Weilchen, um alles von frisch über pikant bis aromatisch zu erfassen. Mein Geschmackssinn wird heute extra herausgefordert und ich kann nur sagen „definitiv anders als der von weißen Schafen“.

Am Ende fasst Käser Mauro, das, was ich auf der Zunge habe, mit den einfachen und gleichwohl komplexen Worten zusammen: „Si sente il mare!“ – „Man schmeckt das Meer!“
Das ist es! Das „Meer in Käseform“!

Der Hof, eingebettet in die mediterrane Macchia und nur wenige Kilometer von der wilden Westküste Sardiniens entfernt, ist also gleich doppelt vom Glück geküsst: Die tollen schwarzen Schafe tragen sowohl zur Biodiversität Sardiniens als auch zur geschmacklichen Horizonterweiterung bei!

Määäähr von den schwarzen Schafen …

Back to the roots: Schwarzes Schaf unter schwarzen Schafen!
Integration in die Herde: Schwarze Schafe aller Art willkommen!

Für mich persönlich ging diese Reise noch ein bisschen tiefer. Das schwarze Schaf aus Deutschland hat bei seinem Besuch beim pecora nera di Arbus noch viele Eindrücke gesammelt. Unter anderem haben wir mit einem Filmteam aus Deutschland ein paar Filmaufnahmen gemacht und die schwarzen Schafe von Arbus haben es zusammen mit mir ins ZDF geschaf(f)t – hier geht es zum Beitrag in der ZDF-Mediathek.

Klick aufs Bild, um zum TV-Beitrag zu kommen

Arbus – Unterkunft-Tipps vom schwarzen Schaf

Ich war seit dem ersten Besuch schon öfter in Arbus. Da das Dorf aber ein bisschen abseits der touristischen Rennstrecken liegt, ist die Hoteldichte nicht ganz so hoch. Aber ich habe in der Region immer irgendwo ein Zimmer gefunden. Hier meine Tipps:

  • Hotel Meridiana, Arbus – Direkt an der Hauptstraße gelegen hat das Hotel für mich zwei unschlagbare Vorteile: Es ist das ganze Jahr zu moderaten Preisen verfügbar und wird von einer einheimischen Familie geführt. Und das Restaurant mit Pizzeria hat eine richtig gute, ehrliche Küche. Das Hotel und Mobiliar ist etwas in die Jahre gekommen, und gewinnt auch keinen Architektur- oder Designpreis. Aber es ist sauber, in Teilen renoviert und auf meinen Reisen in der Nebensaison habe ich es schätzen gelernt. Ich würde immer wieder dort einchecken.
  • Agriturismo L’Oasi del Cervo – Willst du eher ländlich wohnen und mehr von der Landeskultur aufnehmen, und sind dir auch weitere Wege egal – zugunsten einer schönen Natur, empfehle ich diesen Agriturismo mitten in der landschaftlichen Weite hinter Arbus. Quasi auf halbem Weg zum Caseificio Funtanazza und mit dem Monte Arcuentu als Trekkingtraum in direkter Nachbarschaft. Absolute Schwarzschaf-Empfehlung.

Ich bin Nicole, auch bekannt als »das schwarze Schaf auf Sardinien« (italienisch: pecora nera) und Gründerin dieses Blogs. Hier berichte ich von meinen Streifzügen im ganzen Jahr auf, durch und rund Sardinien. Im »richtigen Leben« bin ich Beraterin für Kommunikation und Tourismus sowie Content Creator.

7 Comments

  1. Angela Knauer

    23. Juli 2021 at 19:57

    Hallo,
    Ich habe den Bericht in Hallo Deutschland über Sie gesehen, er hat mir sehr gut gefallen, Ihre Berichte und Geschichten (noch nicht Alles gelesen 😊) auch.
    Hab noch eine Frage:
    Die kleine Flagge mit dem Piratenschaf, kann man die auch kaufen?
    Sie können mich natürlich privat anschreiben.
    @Angie_Munich
    Viele Grüsse aus Bayern
    Angie

    Reply
  2. bernd d.

    28. Juli 2021 at 08:50

    bin ich dabei, sobald es die devotionalien zu kaufen gibt. 2 fähnchen bitte

    Reply
  3. pecora nera

    28. Juli 2021 at 09:40

    Hallo! Leider habe ich nur zwei davon für mich gedruckt.
    Aber wenn das natürlich der „megaseller“ wird, wäre das zu überlegen … ;))))))
    Im Moment hab ich ziemlich viel um die Ohren … aber wenn es gegen Herbst wieder ruhiger wird, kann ich ja mal das „Määäährchandising“ ankurbeln …
    Herzliche Grüsse vom Piratenschaf!

    Reply
  4. Bernd D

    28. Juli 2021 at 15:19

    Man könnte die fähnchen sicher auch aktuell als solidarbetrag vermarkten. „Wimpeldrucker“ gibt es wirklich viele im werbemittelbereich und viel kostet das zeugs auch nicht. seriös und europaweit tätig, -auch mit kleinmengen- ist Yes!promotion aus taiwan. einfach anmailen. die sind herrlich unkompliziert und sauschnell. und wohlgemerkt Taiwanesen – deren kaufmannsmoral liegt weit oberhalb der der Chinesen. wenn Du ein brauchbares .jpg oder .eps hast, hast Du die fähnchen nach 14 tagen in der post ( zumindest auf dem festland 😉 je nach format schätze ich die kosten auf unter 2usd pro priatenschaafenfahne inkl fracht. wenn ich es wäre, würde ich mal 200st anfragen. nur knapp 3stellige stückzahlen mögen auch Taiwanesen nicht… das für je 19,90 verkauft und entspechend etwas abgezweigt für notleidende hirten, landwirte etc. fände ich toll !

    Reply
    • pecora nera

      28. Juli 2021 at 15:23

      Ja, die Idee hatte ich auch schon. Lass mich das trotzdem ruhig angehen … Passt nämlich prima zu einem anderen Projekt, an dem ich gerade arbeite. Wenn, dann mach ich Sachen gern richtig und durchdenke sie erstmal … 😉
      Aber vielen Dank für deinen Input! Das ist määähga! 🙂

      Reply
  5. Bernd D

    28. Juli 2021 at 15:20

    „Määhgaseller“ will ich mal meinen wird das 😉

    Reply

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