Das Tief Cleopatra hat am 18. November 2013 die Insel heimgesucht und traurige 18 Todesopfer gefordert. Dörfer sind von der Außenwelt abgeschnitten, da die sonst so unscheinbaren Bäche und Flüsse mit Macht über die Ufer getreten sind und die Wasser sich neue Wege gesucht haben. Inselweit sind Straßen, Häuser und Wohnungen zerstört worden. Flüge und Züge fielen aus.

Bivio per Lula, nei pressi si Loculi - Foto di Antonio Sedda - Quelle: https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/558662_10151984128914869_607034466_n.jpg

Bivio per Lula, nei pressi di Loculi – Foto di Antonio Sedda – Quelle: https://fbcdn-sphotos-d-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash3/558662_10151984128914869_607034466_n.jpg

Wir bewundern die Hilfsbereitschaft unter den Sarden. Ein starkes Volk, das sofort anpackt und sich umeinander kümmert. Allein in Torpè wurden mit vereinten Kräften rund 30 Personen von ihren Hausdächern gerettet.

Das gibt Zuversicht für die kommenden Tage, in denen es noch weiter regnen wird, wenn auch nicht mehr so stark wie zuvor.

Das Tief dreht sich aber über dem Mittelmeer weiter ein und zieht voraussichtlich erst morgen nachmittag ab (Europawetter des Deutschen Wetterdienstes).

Die vielleicht wichtigste Botschaft der protezione civile für alle, die auf der Insel sind: Helft so direkt wie möglich, in der Nachbarschaft, im Freundeskreis. Fahrt nicht unnötig über die Insel und bleibt zuhause, wenn es dort sicher ist.

Wo Straßen gesperrt sind, könnt Ihr sicher sein, dass es da auch wirklich nicht lang geht. Staus auf Provinzstraßen behindern die Hilfe. Wenn Ihr irgendwo hinfahrt, dann seid bereit, zu helfen.

Katastrophentourismus muss unbedingt vermieden werden.

Unsere mitfühlenden Gedanken sind bei den betroffenen Menschen auf unserer geliebten Insel.

Quellen, Videos und Fotos: 

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