A kent’annos! Auf 100 Jahre! Mit diesen Worten wünscht man einem Geburtstagskind auf Sardinien, es möge hundert Jahre alt werden. Und tatsächlich leben auf Sardinien ziemlich viele Hundertjährige. Oder vielmehr: Über-Hundertjähriger, also Menschen, die über 100 Jahre leben. Der Einfachheit halber nennt man sie aber Centinari / Hundertjährige. Und die Insel ist reichlich stolz auf sie.

Die Barbagia und die Ogliastra gehören zur Blue Zone: Die meisten ältesten Menschen der Welt leben entweder in den Bergregionen Sardiniens oder in Okinawa / Japan, Nicoya / Costa Rica, Icaria / Griechenland (oder sie gehören zu den Siebenten-Tag-Adventisten in Loma Linda / Kalifornien). Der älteste Mensch, der je gelebt hat ist allerdings Jeanne Louise Calment und kommt nicht aus der Blue Zone sondern aus Arles in Südfrankreich.

In der Barbagia haben alte Menschen eine hohe Chance, über 100 Jahre alt zu werden, wie diese Dame aus Oliena.
In der Barbagia haben Menschen eine reelle Chance, über 100 Jahre alt zu werden, wie diese Dame aus Oliena.

Das schwarze Schaf macht eine neugierige Reise zu den Orten der Langlebigkeit auf Sardinien. Vielleicht kann es ja irgendwo eine Weisheit, die einem langes Leben zuträglich ist, für euch abstauben.

»Ich habe nur lang gelebt«

Antonio Todde (1889–2002) aus Tiana in der Barbagia di Ollolai schaffte fast 113 Jahre. Er war zum Zeitpunkt seines Todes der älteste Mann der Welt. Er lebte 112 Jahre und 346 Tage. Er sagte: »Ich habe nichts Besonderes getan. Nur lang gelebt.« Super. Das sagt ja alles und nichts. Aber tatsächlich hilft er uns auch ohne Worte, das Geheimnis der Langlebigkeit auf Sardinien zu verstehen. Dazu gleich mehr.

Villagrande Strisaili wiederum ist das Dorf der Langlebigkeit der Männer / paese della longevità maschile: Das Journal of Experimental Gerontology identifizierte die Provinz Nuoro in einer Studie von 2004 als die Region mit der höchsten Konzentration männlicher Hundertjähriger. Das Dorf zwischen dem Gennargentu und der Ogliastra schaffte im Jahr 2014 den Weltrekord. Zum gleichen Zeitpunkt lebten die meisten ältesten Frauen der Welt in Okinawa.

Perdasdefogu hält den Guinness-Rekord der ältesten Familie der Welt: Die lebenden drei Brüder und fünf Schwestern der Familie Melis brachten es am Tag der Rekordmessung (1. Juni 2012) zusammen auf 818 Jahre und 205 Tage Lebenszeit: Die älteste war Consolata (105), die erst mit 108 Jahren verstarb. Alle waren bis ins hohe Alter fit und happy, wie dieses Video zeigt:

Kurzbeitrag (in italienischer Sprache) über die Hundertjährigen auf Sardinien, unter anderem mit der Familie Melis

Seulo aber schießt den Vogel ab: Das Dorf im Gennargentu (wo auch sonst) verzeichnete von 1996 bis 2016 offiziell 20 Hundertjährige und hält damit Weltrekord als Dorf der Langlebigkeit / Paese più longevo del mondo. Das muss ihm erstmal einer nachmachen. In Deutschland drehen die Bürgermeister ja schon durch, wenn mal einer 90 wird, und macht ein Fest im Pflegeheim.

Zu diesen vier speziellen Orten gesellen sich weitere Dörfer mit einer hohen Konzentration bzw. häufigen Präsenz über hundertjähriger Menschen: Arzana, Talana, Baunei, Urzulei, Ulassai in der Provinz Ogliastra sowie Ovodda, Ollolai, Gavoi, Fonni, Mamoiada, Orgosolo, Oliena in der Provinz Nuoro.

Das Geheimnis der Berge?

Wer aufgepasst hat, stellt fest: Alle Orte liegen in den Bergregionen Sardiniens. Dass alle alten Menschen rund um das zentrale Gebirge in Höhen zwischen 600 und 1000 Metern leben, könnte tatsächlich einen ersten Grund für die Langlebigkeit liefern.

Die zitierte Studie aus 2004 sagt dazu:

»Interessanterweise befindet sich das Gebiet mit extremer Langlebigkeit in der bergigen geografischen Region, die bis vor kurzem relativ isoliert war. … Es ist … interessant festzustellen, dass sich die meisten der im Laufe der Jahre in verschiedenen Regionen der Welt identifizierten „Langlebigkeits-Hotspots“ in bergigen geografischen Gebieten befanden, auch wenn keiner dieser Bereiche vollständig validiert wurde. Die besonderen klimatischen und kulturellen Merkmale dieser Zone, einschließlich der Ernährung und des Lebensstils der Bevölkerung, können als gemeinsame Merkmale angesehen werden, die eine extreme Langlebigkeit der dort lebenden Bevölkerung begünstigen …« (Quelle am Ende des Artikels).

Der Gennargentu bei Talana: Also, ich glaub sofort, dass die Ruhe, die er ausstrahlt, mit dem Geheimnis der Hundertjährigen zu tun hat.
Der Gennargentu bei Talana: Also, ich glaub sofort, dass die Ruhe, die er ausstrahlt, mit dem Geheimnis der Hundertjährigen zu tun hat.

Oder ist’s der Cannonau?

Zugunsten des sardischen Rotweins Cannonau hält sich ja hartnäckig das Gerücht, er sei die Ursache der Langlebigkeit. Das ist ziemlich werbewirksam, und es wäre ja echt schön wenn es so einfach wäre. Mit Cannonau wäre aber die Langlebigkeit in dem Rest der Blue Zone, speziell unter Asiaten, die Alkohol kaum vertragen, nicht zu erklären. Und tatsächlich trinken auch viele der alten Frauen auf Sardinien gar keinen Alkohol. Er kann also nicht der einzige Grund sein.

Aber, die gute Nachricht: Der sardische Rotwein hat tatsächlich eine vergleichsweise hohe Konzentration gesundheitsfördernder Wirkstoffe, z. B. Entzündungshemmer und Antioxidantien.

Die schlechte Nachricht: Ein positiver Effekt tritt nur ein, wenn du mäßig bist: Etwa ein Glas ist ne gute Dosis, das man nicht zwanghaft täglich trinkt, und man sollte auch sonst gesund leben und sich ernähren (dazu gleich mehr).

Cannonau: reich an Antioxidantien und ergo gesund!

Ja, aber es gibt sie doch, diese hundertjährigen Sarden, die täglich Cannonau trinken? Ja, die gibt’s. Sie sind aber auch wirklich über 100 Jahre alt. Sprich: geboren, als es weder Pestizide noch behandelte Lebensmittel noch Umweltgifte noch Zivilisationskrankheiten wie im heutigen Ausmaß gab.

Ob sich das Phänomen der Langlebigkeit insgesamt für unsereins wiederholen lässt, muss erst noch bewiesen werden.

Aber einen Versuch ist es ja wert. Schauen wir also mal kurz auf die Lebensgewohnheiten der Hundertjährigen. Nehmen wir uns ein Beispiel an Antonio Todde: 

  • Antonio Todde arbeitete als Schafhirte. Im Klartext heißt das: Er war seit früher Kindheit täglich körperlich aktiv, zehn bis zwölf Stunden am Tag. Er ging bis ins hohe Alter kilometerweit zu Fuß, allein oder mit den Schafen, durch Berge und Täler. Das ist quasi täglich ein mehrstündiger Trek. 
  • Er lebte ein weitgehend stressfreies Leben in Tiana. Die Täler der Barbagia sind wie ein friedlicher Garten Eden, ursprünglich und natürlich. Antonio Todde verließ seine Heimat nur ein einziges Mal im Leben, für den Kampf im ersten Weltkrieg. Der moderne Sardinienreisende ist schon überfordert, wenn er zwei Tage in der Barbagia urlauben soll, ohne sich zu langweilen. 
  • Antonio Todde war auch nicht verwöhnt. Als Schäfer bestanden seine Mahlzeiten unterwegs nur aus Pane Carasau und Pecorino. Pasta und Fleisch gab es höchstens am Wochenende. Ansonsten Gemüse und Früchte aus dem Garten am Haus. Das war de facto eine (sehr gesunde) Dauerdiät mit allen lebenswichtigen Nährstoffen für den Körper. 
  • Wasser trank er direkt aus Quellen in den Bergen. Manche sagen, das habe mehr positiven Einfluss auf seine Gesundheit gehabt als der Wein. 
  • Und ja, Antonio Todde trank jeden Tag ein bis zwei Gläser Rotwein, vermutlich sogar Cannonau. Diese tägliche Gemütlichkeit war aber eher hoch verdient als das große Geheimnis seiner Langlebigkeit. Den Alkohol steckte sein Körper jedenfalls locker weg. 
Eines der Geheimnisse der Langlebigkeit: reduzierte Ernährung, mit einem Schuss Cannonau

Schlechte Nachricht also für alle, die sich die Langlebigkeit ersaufen wollten. Obwohl … auf einen Versuch käme es an! Wenn das schwarze Schaf eins auf Sardinien gelernt hat, dann ja wohl, dass ein Glas Cannonau besser ist als kein Cannonau! 😉

Das viel größere Geheimnis scheint aber die Ernährung zu sein, die den Sarden die Langlebigkeit beschert.

Gesunde, natürliche und reduzierte Ernährung

Gesunde Ernährung ist tatsächlich ein wesentlicher Schlüssel, um alt zu werden. Das wissen nicht nur Sarden.

Reine, natürliche Zutaten bei der Ernährung der Hundertjährigen sind das A und O. Wer als Schäfer gelebt hat – und das waren nicht weniger – hatte sich üblicherweise von Pecorino und Pane Carasau ernährt, weil das die beiden unkompliziertesten Lebensmittel für sie waren. Zuhause bevorzugten sie Gemüse, Obst und Kräuter aus dem heimischen Anbau, und fragte Freunde oder Nachbarn, wenn irgendetwas aus war, ging nicht unbedingt in den Supermarkt, um Industrieware oder gar Dosenfutter zu kaufen. “Dann lieber nur Brot”, sagte einer.

Landestypische Küche, mit guten regionalen Zutaten, nach antiken Rezepten: So geht Sardinien!
Gute regionale Zutaten, nach antiken Rezepten ohne Hektik zubereitet.

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: sich gesund und bewusst zu ernähren ist auf Sardinien auch heute noch um einiges leichter als mitten in der globalisierten Konsumgesellschaft. Weil man nämlich den Wochenmarkt mit regionalen Produkten und nicht Aldi und Konsorten in Laufentfernung hat. Weil man jemanden kennt, der Milch und Käse liefert und abends die Schafglocken hört, wenn die Tiere zum Melken laufen, und weiß, dass die Tiere natürlich, gute Produkte liefern.

Es ist echt vorteilhaft, wenn man ganz genau weiß, wo die Salsiccia / grobe Wurst und der Prosciutto / Schinken herkommen, und eben nicht im Supermarkt namenlose, massenproduzierte Ware vorgesetzt bekommt.

Aber es geht natürlich auch als Städter, wenn man will. Und gesund kochen, vielleicht sogar nach antiken sardischen Rezepten, macht echt Spaß.

Fleisch essen die Hundertjährigen wenig – eine gute Gewohnheit von früher, als Tiere noch einen anderen Wert hatten. Man schlachtete nicht kalkuliert, sondern nach echtem Bedarf. Und hatte dabei noch eine andere Definition von “Bedarf”, der sich nach Fest- und Feiertagen und der Versorgung der Familie über das ganze Jahr hindurch richtete.

Bis heute essen viele Familien fast nur Fleisch aus der eigenen Region wenn möglich sogar aus dem eigenen Dorf – und das gibt es ohne systematische Antibiotikagabe, Massentierhaltung oder Tiertransporte, sondern im Gennargentu sogar von frei weidenden Tieren in Quasi-Bioqualität!

Natürliche Landwirtschaft im Gennargentu
Natürliche Landwirtschaft im Gennargentu

Die Lebensmittel auf Sardinien nimmt mein Kollege ein bisschen genauer unter die Lupe, auf seinem Blog von »Sardinien auf den Tisch« im Artikel »Insel der 100-Jährigen – Pecorino und Cannonau für ein langes Leben«.

Aber leider ist auch das noch nicht die ganze Wahrheit. Und jetzt wird’s mühsam:

Arbeit und Bewegung

Keiner der Hundertjährigen lag auf der faulen Haut, auch im hohen Alter nicht. Adolfo Melis aus der ältesten Familie der Welt in Perdasdefogu arbeitete mit 94 Jahren immer noch täglich in der Bar der Familie, fit wie Turnschuh und fröhlich bei der Sache.

Der 91-jährige Bruder Vitalio formuliert sein Geheimnis für die Langlebigkeit sogar so:

»Per una vita lunga bisogna lavorare continuamente e non arrendersi mai.«

Für ein langes Leben muss man kontinuierlich arbeiten und darf niemals aufgeben.

Das klingt verdammt anstrengend – und das ist auch richtig so: Ein langes Leben ist eine echte Aufgabe und es will verdient sein.

Ich traf noch weitere Hundertjährige, die das bestätigten. Ist schon ein paar Jährchen her, da reiste ich mit einem Fotografen durch die Dörfer Barumini, Isili und Orroli

Nehmen wir Giuseppina. Sie hat die Insel nie verlassen, ist Zeit ihres Arbeitslebens jeden Tag mindestens zehn Kilometer gelaufen, um ihren Pflichten nachzugehen: Holz schleppen, Weinreben pflegen, Oliven ernten, Tiere versorgen, Felder bestellen. Nicht zuletzt kümmerte sie sich um einen Haushalt mit sechs Kindern und einem Ehemann.

Giuseppina, fotografiert von Cornelius Kalk im Jahr 2010
Giuseppina besuchte ich bereits im Jahr 2005, da war sie 102 Jahre alt. (Foto: Cornelius Kalk)

Wir trafen auch einen pastore / Schäfer namens Giuseppe. Schon als kleines Kind liebte er Schafe. Sie waren sein Leben, sie begleiteten seinen Weg. Über 69 Jahre lang übte er den ehrbaren Beruf aus, und musste auch schon als Kind mitarbeiten. Und wir beschweren uns, wenn das Renteneintrittsalter einen Tick angehoben werden soll.

Liegt vielleicht einfach daran, dass seine Arbeit für Giuseppe eine Berufung und sein Leben war. Er ruhte in sich, die Arbeit hielt ihn geistig und körperlich fit und tat ihm bis ins hohe Alter gut. Zeig mir einen Steuerfachgehilfen oder Unternehmensberater, auf den das zutrifft.

Wir können uns jedenfalls lebhaft vorstellen, wie er mit den Tieren über die schmalen Wege und die kargen Hügel zog. Ich kann nur ahnen, wie genügsam ein Mensch dafür sein muss, wie befriedigend und erfüllend sein Lebensinhalt war – und frage mich, wieviel von diesem Glück mir am Lebensende beschieden sein wird.

Giuseppe, fotografiert von Cornelius Kalk im Jahr 2010
Giuseppe hat mich nachhaltig beeindruckt. Wer trägt bitte sonst einen bäuerlichen Cord-Anzug mit solcher Eleganz? (Foto: Cornelius Kalk)

Doch, er wirkt glücklich, wie er da vor dem Haus sitzt und den Schäferstock nicht aus der Hand legt. Auch wenn er immer wieder vor sich hin grummelt. Das liegt aber daran, dass er es hasst, fotografiert zu werden, und zweitens, von seiner Tochter herum kommandiert zu werden, die ein schönes Foto fürs Familienalbum haben möchte und ihn dafür dreimal umsetzt.

Noch ein Geheimnis: Familie und Genügsamkeit

Man kann von diesen Menschen so wahnsinnig viel über Zufriedenheit und Genügsamkeit lernen. Und natürlich über Familie, Zusammenhalt und Verantwortungsbewusstsein – denn alle Hundertjährige, die ich kennenlernen oder über die ich recherchieren durfte haben eins gemeinsam: Sie leben in der Familie, niemand, wirklich kein einziger lebt allein oder vegetiert gar in einem Heim vor sich hin.

Ich erinnere mich an einen anderen, extrem tüddeligen hundertjährigen Herrn, Demenz in fortgeschrittenem Stadium. Aber er saß unter seinem Lieblingsbaum im Garten an einem schäbigen Küchentisch und aß eine Orange nach der anderen. Unglücklich wirkten weder er noch die Familie auf mich.

Alt werden ist eine echte Lebensaufgabe

Wenn wir 100 Jahre alt werden wollen, müssen wir also, wenn die Hundertjährigen Recht haben, bei unserer Lebensweise anfangen.

Versuch aber mal, in Zürich, Hamburg oder Wien ein schäferähnliches Leben zu führen. Für den urbanen Menschen im Hamsterrad dürfte das zwischen Karriere, Familie und Freizeit anspruchsvoll sein.

Und wie erstrebenswert ist es also für uns, alt zu werden? Zwar ist unsere durchschnittliche Lebenserwartung so hoch wie nie und die Medizin ist in der Lage, uns aus vielen früher todbringenden Lagen zu retten. Aber wie glücklich wären wir?

Wie viele von uns haben überhaupt noch die innere Ruhe, um hundertjährig vor dem Haus in der Sonne zu sitzen – wissend um das Gewesene und gelassen wartend auf das Kommende?

Das schwarze Schaf musste ziemlich schmunzeln, als es vor einiger Zeit las, dass sich Pop-Ikone Madonna sich speziell wegen der Aussicht auf ein langes Leben auf Sardinien niederlassen wollte. Nein, die 100 Jahre bekommt auch die prominente Dame nicht mit dem Kaufvertrag fürs Haus (das wohl auch nicht in Tiana oder Seulo stehen würde) geschenkt. Und sie kann sie sich auch nicht »hintrinken«. 

Mit wenig zufrieden sein, und Stress reduzieren

Aber ein schönes Lebensziel ist es, auf Sardinien alt zu werden. Ist nicht der schlechteste Platz Welt.

Und wenn wir die Insel nicht nur als »Altersruhesitz mit Meerblick« begreifen, sondern die Aufgabe “100 Jahre” mit viel Arbeit und Beschäftigung und auf echt sardische Weise angehen, wird vielleicht sogar ein Schuh draus.

Also, zur Sicherheit hier nochmal die Checkliste:

  1. In den sardischen Bergen leben.
  2. Viel körperliche Arbeit.
  3. Viel Bewegung an frischer Luft.
  4. Die Familie um sich scharen.
  5. Gesunde, natürliche und fleischreduzierte Ernährung.
  6. Stress reduzieren (passiert nach 1. quasi automatisch).
  7. Mit wenig zufrieden sein.
  8. Und jeden Tag einen Schluck Cannonau!

A kent’annos! 🙂


Quellen:

  • Studie 2004: https://halshs.archives-ouvertes.fr/halshs-00175541v2 / Michel Poulain, Giovanni Pes, Claude Grasland, Ciriaco Carru, Luigi Ferrucci, et al.. Identification of a geographic area characterized by extreme longevity in the Sardinia island: the AKEA study. Ex- perimental Gerontology, Elsevier, 2004, 39 (9), pp.1423-1429. 10.1016/j.exger.2004.06.016 . halshs- 00175541v2
  • Aktuellere Studien habe ich spontan nicht gefunden, aber möglicherweise sind die im Werden.
  • https://www.unionesarda.it/articolo/cronaca/2016/04/03/seulo_il_paese_pi_longevo_del_mondo_venti_centenari_negli_ultimi-68-484202.html
  • https://www.lanuovasardegna.it/nuoro/cronaca/2015/08/21/news/centenari-sardi-perdasdefogu-da-guinness-famiglia-melis-resta-piu-longeva-del-mondo-1.11965415
  • https://www.sciencedirect.com/science/article/abs/pii/S0531556504002141
  • “Blue Zone”-Diät: https://www.livestrong.com/article/13726040-blue-zones-diet/

Text/Fotos: Nicole Raukamp / Fotos Hundertjährige: Cornelius Kalk

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