Liebe Leser,

das schwarze Schaf achtet seit Beginn seiner Blogger-Aktivität penibel darauf, dass dieser Blog journalistisch unabhängig ist. Mir ist wichtig, das hier klar zu formulieren:

  • Das schwarze Schaf (also mein Alter Ego und ich) ist in dem, was es schreibt und veröffentlicht, unabhängig von Werbepartnern, von Verlagen oder großen Geldgebern.
  • Ausschließlich das schwarze Schaf entscheidet, was auf www.pecora-nera.eu veröffentlicht wird.
  • Das schwarze Schaf lässt sich auch gern mal als Autor engagieren und bekommt für journalistische Arbeit ein angemessenes Honorar. Es ist aber nicht käuflich.
  • Jeder Inhalt ist schwarzschafig, und soll den individuellen, natürlichen und authentischen Tourismus auf Sardinien fördern.
  • Auch Werbung muss einen Nutzen für Reisende auf Sardinien haben.

Ich bin überzeugt, dieses Vorgehen zahlt sich langfristig aus: Die beeehsten Währungen sind immer noch Vertrauen, Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Auf diesem Blog gibt’s folgende Arten von Werbung:

Unbezahlte Werbung und Empfehlungen

Wenn das schwarze Schaf eine Empfehlung ausspricht oder ein Hotel, Restaurant, Guide, Buch etc. empfiehlt, tut es das ohne Ausnahme freiwillig, unabhängig von Geld und weil es sich von der Qualität überzeugt hat (Kriterium: sardisch-schwarzschafig). Ganz subjektiv natürlich, fast immer persönlich, manchmal auch durch vertrauenswürdige „Geheimagentenschafe“.

Stimmt irgendwas nicht, wird’s auf diesem Blog nicht veröffentlicht. Selbst, falls die Gastgeber so freundlich sind, dem Schaf etwas Heu, einen Mirto extra oder z. B. bei der Übernachtung einen Rabatt zu geben. So einfach ist das.

Artikel schreibe ich, weil mich eine Geschichte packt, weil mich etwas interessiert oder weil es einen Nutzen für meine Leserinnen und Leser hat. Meinen ausgeprägten Geschäftssinn lebe ich im Berufsleben aus – nicht auf dem Blog 😉

Oft wird diskutiert, ob auf dem Blog auch zu kennzeichnen ist, was unbezahlt beworben wird – also alles, was nicht eindeutig zum journalistischen Content gehört.

Damit könnten viele der Bilder, die ich auf Instagram veröffentliche, quasi Werbung sein – wie oft ist da eine Weinflasche oder ein sardisches Bier drauf, manchmal auch der Blick aus einem tollen Albergo oder B&B. Auch wenn ich keinen Taler dafür bekomme, ich freiwillig dort bin und selbst zahle. Aber das kann natürlich keiner, der nur das Bild sieht, unterscheiden und wissen.

Die Rubrik »Sardische Anbieter« auf diesem Blog ist damit auch Werbung – auch wenn aktuell keiner der Einträge für die Anbieter etwas kostet. Die Links führen jedoch in den meisten Fällen auf Booking, da das Portal für viele Reisende und sogar für viele Gastgeber auf Sardinien nützlich ist.

Buio der Cantina Mesa in der Trattoria Fuffuraju
Ist das Bild schon Werbung? Spätestens jetzt ja: Das Schaf trank einen Buio der Cantina Mesa in der Trattoria Fuffuraju in La Caletta – völlig freiwillig, gern und fand’s alles toll 🙂

Dennoch bleibt das Kriterium immer: sardisch und möglichst schwarzschafig. Der Blog ist keine Werbeplattform für die mit dem dicksten Geldbeutel, sondern für die mit dem überzeugendsten Angebot. 

Im Gegensatz zu anderen Bloggern schreibe ich Homestorys, eigene Reiseerlebnisse und unabhängige Artikel – und „produziere“ keinen Promotion- oder Produkt-Content. Vor allem auch deswegen, weil ich das hier privat und nicht im Hauptbeeehruf mache, oder gar Profi-Restaurant- oder Hoteltester wäre.

Ich finde, dass gute Gastgeber, vor allem die vielen kleinen von Einheimischen geführten Betriebe, ein bisschen Support verdient haben.

Steht aber z. B. am Ende eines Artikels auch mal ein „ungetestetes“ B&B oder Hotel, dann aus Informationsgründen. In manchen Orten im Hinterland und in dünn besiedelten Gegenden gibt es nicht unbedingt große Auswahl. Ihr wollt also vielleicht nur wissen, was es dort gibt und dann wollt ihr vermutlich auch selbst entscheiden, wo ihr übernachtet oder essen geht. Das ist dann eigentlich Journalismus, der Gesetzgeber meint aber, es kann schon Werbung sein. Grauzone.

Explizite Empfehlungen jedenfalls sind textlich so beschrieben, dass du weißt: Das schwarze Schaf war schonmal da und fand’s gut.

Eigenwerbung gilt als Schleichwerbung und wird auch als Werbung gekennzeichnet. Das Schaf hat natürlich z. B. ein lebhaftes Interesse, seine Bücher zu verkaufen. Das ist zwar auch gut für dich, aber es ist auch nicht ganz uneigennützig 🙂

Bezahlte Werbung, Produktlinks und Google Ads

Gleiches gilt für echte Werbung: Bezahlte Anzeigen, Einträge und Beiträge sind generell möglich – von irgendwas muss das schwarze Schaf ja auch leben, denn leider ist ein Blog dieser Größe mit laufenden Kosten verbunden.

Werbung für Sardinien? Aber klar, immer!
Werbung für Sardinien? Aber klar, immer!
  1. „Echte“ Werbung und bezahlte Empfehlungen in Beiträgen: Werbung durchläuft ebenfalls einen „schwarzschafigen Qualitäts-Check“ und ist für den Leser immer als solche gekennzeichnet. Beispiel: In diesem Artikel über Autovermietungen steht am Ende eine Empfehlung. Die Jungs empfehle ich wirklich gern, weil sie eben als Menschen und mit ihrem Business irgendwie zum Blog passen. Ja, sie waren so freundlich, mir dafür ein kleines Honorar zu zahlen, was nur fair ist, denn den Artikel zu schreiben ist ja Arbeit und sie haben ja auch was davon. Ganz normales Geschäft, sozusagen. Trotzdem ist der Artikel journalistisch unabhängig und informiert vor allem über das Thema Mietwagen – und genau so soll es sein.
  2. Produktlinks, Affiliates und andere Verlinkungen, die für meine Leser praktisch sind: z. B. Empfehlungen für Bücher oder Trekkingschuhe auf amazon oder für Hotels auf Booking.com – ja, die gibt es auf diesem Blog auch. Wenn du über diesen Link buchst, bekommt das Schaf eine kleine Provision.

Wenn dich die Größenordnung interessiert: Die Produktlinks und Anzeigen sind so übersichtlich, dass die Provision wegen Geringfügigkeit auch lang mal nicht ausgezahlt wird. Aber ab und zu beschert es dem Schaf schonmal den Gegenwert einer Panda-Tankfüllung oder einer Übernachtung im B&B.

Booking hat zugegeben Pro und Contras.

PRO: Die Plattform funktioniert auch als Recherche- und Vergleichs-Tool für Unterkünfte. Viele Gastgeber nutzen die Plattform, um überhaupt gefunden zu werden. Gerade in der Nebensaison ist es nämlich gar nicht so einfach, Gäste zu bekommen. Manche B&B haben auch keine eigene Webseite. Portale wie Booking und AirBnb schaffen dann Sichtbarkeit. Das ist auf Sardinien tatsächlich noch eine Hilfe und nicht zwingend „böse“. Für viele Reisende (auch für mich selbst als Spontan-Nebensaison-Reisende) ist Booking schlicht praktisch. Ich kann vergleichen und direkt buchen, selbst wenn es mal knapp wird und ich irgendwo im Nirgendwo bin. Dann fahre ich nämlich nicht auf gut Glück die Serpentine ins nächste Dorf, das gar keine freien Zimmer hat, sondern die in das andere, wo ich relativ sicher bin ein Zimmer zu haben – im Optimalfall eins, das mir auch gefällt. Auch gibt es keine Sprachbarriere, die ja Direktbuchungen oft schwierig macht. Wenn die Vermieter nur Italienisch sprechen und man selbst eben nicht oder nur rudimentär, dann ist eine Onlinebuchung ohne Missverständnisse der sicherere Weg für beide Seiten.

CONTRA: Die meisten Gastgeber verdienen bei Booking weniger. Darum geben manche auch nur ein kleines Zimmerkontingent frei. Den Preisnachteil für den Vermieter kann man ganz leicht wieder ausgleichen, indem man den Namen in die nächstbeste Suchmaschine eingibt und direkt bucht oder anruft. Niemand zwingt uns, über das Portal zu buchen und ich bin nicht böse drum, wenn die Provision für mich dann ausfällt. Ich mach hier ja nur Kostenoptimierung – die Gastgeber leben von ihrem Angebot.

Das mag zu dem Thema reichen.

Der Blog soll in erster Linie einfach ein Projekt sein, an dem alle Spaß haben.

Insofern hoffe ich, die richtige Balance in Bezug auf die Werbung gefunden zu haben und wünsche euch weiterhin viel Freude beim Lesen!

Herzliche Grüsse,

Nicole (aka pecora nera)

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