Stillgelegte Mine im Iglesiente beim 'Pan di Zucchero'

Stillgelegte Mine im Iglesiente beim 'Pan di Zucchero'

Beunruhigende Nachrichten von Greenpeace: Sardinien ist aktuell die am meisten von Umweltverschmutzung heimgesuchte Region Italiens. Mit 445 Millionen Hektar betroffener Fläche übersteigt die Verschmutzung durch Industrie und Zivilisation noch die vielzitierte Campania mit ihrem über die Landesgrenzen hinaus bekannten Müllproblem in ihrer Hauptstadt Neapel und Umgebung.

Greenpeace zufolge seien zwei Regionen besonders mitgenomen: Das Sulcis-Iglesiente, der Region, deren Gesteins- und Bodenschätze in den vergangenen Jahrhunderten massiv ausgebeutet wurden. Viele stillgelegte Minenbetriebe rotten vor sich hin, die Betreiber sehen seit Jahrzehnten zu, wie Schlacken versickern und  in den Hafenstädten sind Ölunternehmen die Hauptverursacher. Auch die Gegend um Guspini, in der Region Arborea sei betroffen. Die Funde in Luft, Wasser und Boden: Dioxin, Schwermetalle und -öle, Chlor, Lösungsmittel, …

Das schwarze Schaf regt das zum Nachdenken an und wird seine Nase in einem der nächsten Artikel auch mal in diese “stinkenden” Angelegenheiten werfen. Wer mag, lese in der Originalquelle weiter: La Nuova Sardegna (in italienischer Sprache)

Nicole Raukamp ist Buchautorin, Beraterin und Bloggerin (aka "pecora nera"). Sie organisiert und begleitet fundierte Fachreisen und entwirft erlebnisreiche Events und höchst individuelle Reiserouten - authentisch, nachhaltig, an Land und zu Wasser auf Sardinien im ganzen Jahr. Außerdem unterstützt sie Unternehmen/r bei geschäftlichen Aktivitäten und Vorhaben auf Sardinien, hilft sardischen Unternehmen und Anbietern bei ihrem Eintritt in den deutschsprachigen Markt.

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