Mehr geht fast nicht: kleine Rundreise durch die Ogliastra

14. März 2017 | Von | Kategorie: Aktivurlaub, Ausflugsziele, Dörfer und Städte, Frühling, Nebensaison, Ogliastra, Rundreisen, Winter
Schaf-Sharing » Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someonePrint this page

Ein Streifzug durch die Ogliastra ist immer eine gute Idee. Auch an schattigen Tagen. Von einer italienischen Zeitung vor einigen Jahren zu der »schönsten Region Italiens« gewählt worden, verliert die Ogliastra zu keiner Jahreszeit und bei keinem Wetter von ihrer Faszination.

Das schwarze Schaf wählte für seine kleine Rundreise einige Tage Ende Februar. Da du hier unheimlich viel unternehmen kannst, plane ruhig, ein bisschen länger in der Region zu bleiben. Die Ogliastra gilt als die sonnenverwöhnteste und regenärmste Region Sardiniens und auch die kalten ruppigen Westwinde fallen hier in der Regel schwächer aus. Die Wahrscheinlichkeit, dass du dich im Laufe einer Frühlings-, Herbst- oder gar Winter-Rundreise wie im Sommer fühlen wirst, ist ziemlich hoch. Auch auf dieser Tour wechselt das Wetter täglich, manchmal sogar stündlich – von T-Shirt bis Winterjacke hat das schwarze Schaf jede Klamotte gebraucht.

Baunei: sonnenverwöhntes Bergdorf auf 484 Metern

Baunei: sonnenverwöhntes Bergdorf auf 484 Metern

Baunei und Santa Maria Navarrese: Berg und Meer

Berg und Meer gehören in der Ogliastra einfach zusammen. Nirgends auf Sardinien ist die Einheit der beiden so perfekt wie in Baunei und Santa Maria Navarrese – das schwarze Schaf nennt diese Ecke gern die »Einstiegsdroge ins echte Sardinien«. Santa Maria Navarrese (oder Tancau) ist häufig der erste Anlaufpunkt für Urlauber: ein netter kleiner Hafenort in der nördlichen Ogliastra, am Fuß des Supramonte. Die Hoteldichte in Santa Maria Navarrese ist im Sommer bei 100%, im Winter bei quasi Null. Das ist sehr schade, denn der Ort hat durchaus Infrastruktur und vieles, was für einen Individualurlauber absolut reichen würde.

Aber weiche einfach auf Baunei aus, ein Bergdorf auf knapp 500 Metern in nur acht Kilometern Entfernung (auch erreichbar über einen ebenso langen Trekkingpfad). Das Hotel Bia Maore bemüht sich um ganzjährigen Betrieb, das ein oder andere B&B ebenfalls (das Schaf fand via airbnb in der Nebensaison ein Zimmer). Die zentrale Bar beherbergt im ersten Stock auch das beste Restaurant am Platz. Es soll Leute geben, die unten am Meer zweie Wochen Strandurlaub machen und nie oben waren … ts …

Nahziele für Ausflugswütige sind drei der beeindruckenden Naturmonumente der Ogliastra:

  • Die Felsnadel / Auguglia (143 m, mit Kletterstrecken) an der im Jahr 1962 durch einen Erdrutsch entstandenen Cala Goloritzè » Tageswanderung ab der Hochebene Altopiano del Golgo hinter Baunei.
  • Auf dem Golgo findest du auch den über 270 Meter tiefen Karstschlund Su Sterru.
  • Die Felsnadel Pedra Longa (lokal auch Agugliastra genannt) » per Auto ab der SS 125 hinauf nach Baunei oder per Wanderung ab Santa Maria Navarrese zu erreichen.
Die Felsnadel der Cala Goloritzè: ideal zum Klettern

Die Felsnadel der Cala Goloritzè: ideal zum Klettern

Santa Maria Navarrese ist im Sommer ein touristischer Hotspot, hat sich aber insgesamt Niedlichkeit und Echtheit bewahrt. Rund um Kirche, Sportplatz und die 1000-jährigen Olivenbäume ist immer etwas los, sogar jetzt in der Nicht-Saison. Den zweiten Kaffee am frühen Morgen schnappt sich das schwarze Schaf in der ganzjährig geöffneten Bar / Ristorante Lungomare in Santa Maria Navarrese. Nicht der Inbegriff der sardischen Gemütlichkeit, dafür immer voller Einheimischer und mit einem Wahnsinnsblick über den Yachthafen und das Meer. Links erhebt sich der Supramonte, am bergseitigen Ende des Yachthafens in den kleinen vorbereiteten Routen wird etwas geklettert. Nach rechts liegen die Isola Ogliastra (nur per privatem / gemietetem Boot zu erreichen) und Arbatax.

Das Schaf nimmt nachmittags die kurze Tour zur Pedra Longa in Angriff: Sie ist heute die einzige mit Sonne – die darüber liegende Punta Giradili und alle anderen Berge im Hinterland sind schwer wolkenverhangen. Draußen wirft ein Fischer einsam seine Netze aus. Idylle pur. Am Abend wird im Il Pozzo gefuttert – die Pizzeria-Ristorante ist eine sichere Bank im ganzen Jahr – die Nacht verbringt das schwarze Schaf entspannt mit Freunden an Bord ihrer Yacht, die hier überwintert (Top-Hafenempfehlung, hier unsere weiteren Hafentipps für Segler).

Fischer auf dem Meer vor Santa Maria Navarrese

Fischer auf dem Meer vor Santa Maria Navarrese

 

Mehr geht fast nicht, denken alle. Aber weit gefehlt – da kommt noch einiges!

Lotzorai: alles, was du brauchst

Ein gewachsenes Dorf mit ganzjährigem Leben und Einwohnern. Darum ist von Bank bis Gemüsehändler, von Bar bis Schlachter auch alles da, was du brauchst. Ein Restaurant gibt es nicht, wohl aber das ein oder andere B&B, das dir auch abseits der Hauptsaison ein Zimmer herrichtet oder mit Aktivitäten lockt. Da wären The Lemon House, eine Institution und ideale Unterkunft für Kletterbegeisterte. In den Saisonmonaten quasi immer ausgebucht, nehmen sie dich nach Absprache mit auf Touren vom Supramonte bis nach Ulassai – einige der schönsten Kletterrouten der Insel sind hier zu finden. Sie bereiten dich auch gern auf den Selvaggio Blu vor, den vielleicht schwierigsten Trek der Insel.

Ein idealer Ausgangspunkt um die Schönheit der Ogliastra aktiv und ohne Tourikram zu erkunden, ist etwas abgelegen auch das niedliche und komplett un-touristische Dorf Triei. Eine echte Wohltat und Geheimtipp, auch als Alternative in der Hauptsaison: Die Locanda Ogliastra organisiert für ihre Gäste alle möglichen Aktivitäten: Quad- oder Genuss-Touren, archäologische Wanderungen, Ausritte oder Bootsfahrten. Quasi alles, was die Region zwischen Meer und Berg so hergibt.

Kormorane am Stagno di Tortoli. Unter den Bojen wachsen Muscheln.

Kormorane am Stagno di Tortoli. Unter den Bojen wachsen Muscheln.

Tortoli: Fisch und Arbeit

Der Stagno di Tortoli beherbergt an seinem dem Meer zugewandten Ende mit La Peschiera einen der besten Ittiturismi der Insel. Leider nur in der warmen Saison. Darüber hinaus wird zwar Fisch verkauft (in der Cooperative im Hafen von Arbatax, das wir heute auslassen), aber genüsslich in der Sonne am See sitzen, das ist ganzjährig nicht möglich. Das schwarze Schaf würde Juli/August trotzdem meiden, es sei denn du hast Lust auf touristisches Heckmeck. In den anderen Monaten steht einem guten Abendessen mit gegrilltem Fisch oder Aal aus dem See oder der tollen Pasta mit Arselle und Bottarga sowie anschließendem Verdauungsspaziergang am Strand nichts im Wege. Die Leute sind dann auch deutlich entspannter als in der Hauptsaison. Die Anfahrt durch das Industriegebiet von Arbatax ist nicht wirklich idyllisch, aber die Qualität ist richtig gut und es lohnt sich unbedingt.

Sa Murra - murales an einer Hauswand in Urzulei

Sa Murra – murales an einer Hauswand in Urzulei

Talana und Urzulei: ein Kurventraum

Immer noch tief hängendes Grau auf den Bergen des Gennargentu. Niemand würde auf die Idee kommen, ins Hinterland zu fahren. Niemand. Außer einem schwarzen Schaf vielleicht. Nach einer Nacht im Hotel Sant’Efisio (ganzjährig geöffnet, mit einem richtig guten Restaurant, Produkt aus regionalem Anbau, die Zimmer schlicht und hübsch um einen niedlichen Innenhof » www.hotel-santefisio.com) und einem reichhaltigen Frühstück (Highlight: selbst gemachter Schokoladenkuchen) geht es die kurvigen Straßen hinauf in die Berge. Wenn du Serpentinen magst, kannst du einen Umweg über Urzulei machen, in einem traumhaften Tal des Supramonte gelegen, ist der Ort die sardische Hochburg des Murra-Spiels. Die Wandgemälde (Murales) sind auch sehr hübsch. Im Supramonte di Urzulei findest du sehr feine Trekkingmöglichkeiten.

Hinter Talana in den Supramonte

Wenn die Sonne rauskommt, ist hinter die reine Natur im Supramonte hinter Talana der Hit!

Talana wiederum ist ein eher schmuckloses Dorf – das an schönen Tagen ein Wahnsinnspanorama über die vorgelagerte Ebene bei Tortoli hat. Meerblick geht nämlich auch am Berg. Heute hängen Wolken direkt zwischen den Häusern, da ist nichts zu sehen. Eine Horde Halbstarker donnert mit ihren Autos in Richtung Tal. Das schwarze Schaf fährt tiefer ins Grau. Beim Nuraghen Bau e Tanca auf 1.100 Metern über dem Meer holt sich das schwarze Schaf seine Portion Kultur und Archäologie für diesen Tag.

Fährst du die Straße weiter nach Norden, gelangst du irgendwann in den Supramonte di Orgosolo. Dort finden ein paar Sonnenstrahlen den Weg durch eine Wolkenlücke, die sich immer weiter ausbreitet. Etwas später ist die Sonne dann vollständig da, wenn auch nur für eine Stunde, die das schwarze Schaf für einen Plausch mit freilaufenden Eseln und einer gepflegten Rast nutzt. Und dann, ein wenig määährkwürdig ist das Schaf ja schon, fährt es wieder in die Gegenrichtung, ins tiefe, graue Gewölk, das den Gennargentu immer noch umhüllt … und wird belohnt.

Ruinen in Gairo Vecchio

Ruinen in Gairo Vecchio

Gairo und Osini: tragische Geschichten

Der Mix aus grauem Himmel und Sonne malt in der Ogliastra die schönsten Bilder. Blau kann ja jeder. Die Anfahrt in den südöstlichen Gennargentu ist etwas mühsam (von Tortoli sind es via Lanusei und Gairo etwa 39 Kilometer, über Cardedu und Jerzu etwa 35 Kilometer). Dennoch benötigst du auf den Bergstraßen und durch die Dörfer rund eine Stunde, bis du da bist. Hetzen ist aber auch Quatsch, denn hier kannst du durchaus etwas Zeit brauchen, um dich einzufühlen. Ein vorsichtiger Ruinenspaziergang lohnt in Osini und Gairo Vecchio, zwei durch Erdrutsche verschüttete Dörfer am Hang der Berge. Kaum ein Haus ist noch ganz, hier haben Wind und Wetter eine ganz eigene Schönheit und quasi Zufallskunstwerke geschaffen. Die drohenden dunklen Wolken hinter den Ruinen geben den Orten noch mehr Zauber. Bei Sonne ist Gairo einfach »nur« ein schönes Postkartenmotiv. Bei Winterwetter hängen die tragischen Geschichten, die sich im Unwetter abgespielt haben mögen, über dem verlorenen und verlassenen Ort, der einst voller Menschen war. Wie so oft auf Sardinien reicht das Geld nicht – weder um die Dörfer wieder aufzubauen, noch um sie als Freilichtmuseum herzurichten. Sei also ein wenig vorsichtig, gesichert ist hier nichts.

Spannender Sonnen-Wolken-Mix an den Tacchi d'Ogliastra

Spannender Sonnen-Wolken-Mix an den Tacchi d’Ogliastra

Hinter Osini beginnt der Gennargentu, das zentrale Gebirge Sardiniens. Die höchsten Gipfel sind von dieser Seite aus über menschenarme Pfade ab dem Lago del Alto Flumendosa zu erreichen, wo du dich erstmal rund um den See durch frei laufende (oder oft auch liegende und stehende) Kuhherden kämpfen musst. Die nächsten beiden Naturmonumente der Region locken:

  • Die Scala San Giorgio, eine Schlucht, durch die direkt die Straße führt und die sich durch ein Wunder geöffnet haben soll
  • Die von vielen Punkten in der Ogliastra sichtbare Perda e Liana, das Wahrzeichen der Region und eine seit antiken Zeiten bekannte Orientierungsmarke der Hirten. Rund um diesen berühmten Fels finden sich eine Reihe wunderschöner halb-schattiger Trekkingpfade.

Das schwarze Schaf gönnt sich einen kleinen Fußmarsch zum Nuraghen Serbissi. Eine breite Schotterstraße führt dorthin, die auch ein paar Mountainbiker für sich entdeckt haben. Der Nuraghe liegt auf ca. 800 Metern Höhe und schenkt dir eine wundervolle Sicht auf den Gennargentu.

Prachtstück: Nuraghe Serbissi bei Osini

Prachtstück: Nuraghe Serbissi bei Osini

Ulassai: Kunst und ein Hauch von Niagara

Ulassai ist eine Art »Open Air Kunstmuseum« – die erste Anlaufstelle zur Orientierung ist das Kunstmuseum Stazione dell’arte. Die Bar direkt um die Ecke ist  eine gute Adresse, um auf dei nächste Führung zu warten, und ein ganzjähriger Treffpunkt für Einheimische, im Frühling treffen sich hier viele Biker. Das kühle Ichnusa in der Sonne trinkt sich hier wirklich gut, die belegten Brötchen / panini sind prima Proviant. Folge den Schildern zur Grotte Su Marmuri (nur zu festen Zeiten mit Guide zu besichtigen, Dauer ca. 45 Minuten, in der Nebensaison unregelmäßige Öffnungszeiten, Jacke mitnehmen). Dort findest du entlang der Straße einen Kunstpfad mit Werken von Maria Lai, der Künstlerin, die den Ort und die sardische Kunstszene tief geprägt hat. Heute, an diesem Nebeltag beeindruckten das in die Landschaft eingearbeitete Kunstwerk La Scarpata und das Haus der Unruhen. Übrigens ist Ulassai auch ein gute Adresse für Feines aus Wolle: Teppiche, Vorhänge mit interessanten und von Maria Lai inspirierten Motiven – die Cooperativa Tessile Artigianale Su Marmuri betreibt in der Hauptreisezeit direkt an der Grotte einen kleinen Shop, in den Wintermonaten am ehesten vormittags telefonisch im Ort zu erreichen.

Kunstwerk La Scarpata in Ulassai

Kunstwerk La Scarpata in Ulassai

Wenn es viel geregnet hat, lohnt der Weg zum Wasserfall Cascate Lequarci in der Località Santa Barbara (etwas schwer zu finden, daher hier Lage und Koordinaten: 39°47’32″N 9°27’6″E). Er liegt direkt oberhalb der Nebenstraße – wenn du ihn nicht hörst oder siehst, dann vermutlich, weil es nicht genug Regen hatte. Im Sommer bis weit in den Herbst ist der Weg dorthin quasi sinnbefreit – der Fluss Lequarci führte in den vergangenen Jahren zu der Zeit nie Wasser. Komme unbedingt im Frühling, sprich: von Februar bis April. In sehr guten Regenjahren fällt das Wasser über das gesamte Halbrund und fließt mit irrem Getöse bis ins Tal hinab. In diesem Jahr hat die Schneeschmelze im Gennargentu noch nicht eingesetzt. Bald wird’s in der sonnenverwöhnten Region wieder zu trocken. Also ist das Schaf zufrieden mit nur einem Hauch von Niagara.

Beste Reisezeit für die Cascate Lequarci: Frühling

Beste Reisezeit für die Cascate Lequarci: Frühling

Auf dem Weg zurück in die Ebene fährt das schwarze Schaf durch Jerzu – und verfährt sich fast in den engen Gassen, durch die dich die »Verkehrsplaner« mit gefühlt wahllos angebrachten Schildern schicken. Gut, ist der Schafpanda ein kleines Auto. Außerhalb des Ortes dann wieder Entspannung pur – zwischen den Weinhängen (der Cannonau schläft noch) wächst Kamille und ein Hauch von Frühling weht. Wenn irgendwo am Straßenrand dann ein Schild zum Weinverkauf lockt, solltest du diesen unbedingt nachfahren. Die Weinbauern beginnen jetzt ihre Reben zu pflegen und die Hänge instand zu setzen. Kann passieren, dass du schon mittags bei einem Fotostopp zu einem Becher Wein eingeladen wirst …

Weinhänge in der Ebene rund um Jerzu

Weinhänge in der Ebene rund um Jerzu

In Barisardo wird der Reiseproviant und Wasservorrat aufgefüllt. Auch einer dieser Orte, die im Sommer unerträglich touristisch, im Winter aber herrlich entspannt ist. Die Leute sitzen auf den Bänken an der Straße und beäugen neugierig die Nicht-Einheimischen. Im Supermarkt ist man fröhlich, von der Kassiererin gibt es selbstgemachtes Gebäck mit als Wegzehrung (und so gut!!!). Der mit dem schwarzen Schaf bedruckte Panda wird derweil auf dem Parkplatz begutachtet und das Schaf erzählt brav, was es macht. Dafür bekommt es noch die Adresse eines Guides, der Canyoning und Kanufahrten anbietet und tatsächlich hatten Freunde genau diesen Anbieter schonmal ausgetestet und empfohlen.

Noch mehr, was man hier in der Region machen könnte. Das schwarze Schaf beendet seine Ogliastra-Rundreise mit einem Strandspaziergang an der menschenleeren Marina di Gairo und hat auf der Schnellstraße nach Cagliari das dumme Gefühl, nur die Hälfte von dem, was es eigentlich hier gäbe, getan und gesehen zu haben.

Es ist einfach so: Die Ogliastra ist ein kleines Träumchen. Määähr geht fast nicht.

Määähr Reisetipps

 

 

Schaf-Sharing » Share on FacebookTweet about this on TwitterShare on Google+Share on LinkedInEmail this to someonePrint this page
Tags: , , , ,

Schreibe einen Kommentar